Wie es in der Polizeimitteilung heißt, stoppten die Beamten des Verkehrsdienstes um 8.40 Uhr auf der L692 in Lüdenscheid einen Transporter, der sich in sehr desolatem Zustand befand. Es handelte sich dabei um einen Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 2770 kg mit moldawischen Kennzeichen, an dem die Polizeibeamten erhebliche Korrosion feststellten. Der Betroffene wurde mit seinem Lkw zu einer Prüfstelle, um die Verkehrstauglichkeit des Fahrzeuges zu überprüfen.
Das Ergebnis: Die Hand- sowie die Betriebsbremse waren nur eingeschränkt funktionstüchtig. Die Bremsleitungen waren undicht, der Wagen verlor Bremsflüssigkeit. Zudem waren tragende Teile des Lkw so dermaßen durchgerostet, dass die Fahrzeugstruktur als instabil bezeichnet werden konnte. Dazu wurden unter anderem auch noch ein starker Ölverlust und mehrere defekte Sicherheitsgurte festgestellt.
Ein Sachverständiger stufte das Fahrzeug angesichts der zahlreichen Mängel als verkehrsunsicher ein. Die Polizei stellte Kennzeichen und Zulasungsbescheinigung vor Ort sicher, erhoben eine Sicherheitsleistung und untersagten die Weiterfahrt.
Weitere „Rostlaube“
„Um 10.41 Uhr bog auf der L692 die nächste Rostlaube um die Ecke“, schreibt die Polizei. Dieses Mal trug der Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 2800 Kilogramm ein rumänisches Kennzeichen.
Auch an diesem Lkw gab es bereits auf den ersten Blick viele Mängel: Starke Korrosionsstellen, eine nicht funktionierende Handbremse, zwei Risse in der Frontscheibe – und im Bereich der Hinterachse waren Holzklötze untergelegt, der hintere Aufbau war abgerissen.

Auch dieses Fahrzeug wurde zu einem Sachverständigen geleitet, der insgesamt 65 Mängel dokumentierte und auch dieses Fahrzeug als verkehrsunsicher einstufte. Auch dieser Fahrer musste Kennzeichen und Zulassungsbescheinigung abgeben, eine Sicherheitsleistung zahlen und durfte nicht mehr weiterfahren.









