Hagen. Die letzten Viertelfinaltickets der Platzmann Open 2026 sind vergeben. Marko Topo hat den Sprung unter die besten Acht am Donnerstag, 6. August, knapp verpasst — er unterlag dem Spanier Carlos Taberner nach einem intensiven Dreisatzmatch mit 6:3, 3:6, 3:6.
Taberner mit erfolgreichem Comeback
Vor gut gefüllten Tribünen erwischte Topo den besseren Start. Mit druckvollen Grundschlägen und mutigem Offensivspiel sicherte sich der Deutsche den ersten Satz. Im weiteren Verlauf steigerte Taberner jedoch sein Niveau und nutzte seine Chancen konsequenter. Im entscheidenden dritten Durchgang übernahm der Spanier zunehmend die Kontrolle und brachte den Sieg ins Ziel.
Für Taberner bedeutet der Erfolg einen wichtigen Schritt nach seiner Rückkehr auf die Tour. Nach einer rund sechsmonatigen Pause infolge von Rücken- und Oberschenkelproblemen hatte der Spanier erst in der vergangenen Woche wieder ein Turnier bestritten. In Hagen steht er nun erstmals wieder im Viertelfinale. Dort trifft er auf den Dänen Elmer Møller, der sich nach einem 2:5-Rückstand noch in zwei Tiebreaks gegen den Italiener Raul Brancaccio durchsetzte.
Deutsches Viertelfinale als Höhepunkt
Im Fokus steht am Freitag, 7. August, das rein deutsche Duell zwischen Henri Squire und Tom Gentzsch. Die beiden treffen nicht vor 17 Uhr auf dem Center Court der Anlage des TC Rot-Weiß Hagen aufeinander.
Bereits ab 14 Uhr starten die ersten Viertelfinals. Der an Position drei gesetzte Ungar Zsombor Piros spielt auf dem Center Court gegen den Niederländer Guy den Ouden. Parallel dazu begegnen sich auf dem Sparkassen Premium Court Lorenzo Giustino und Jérôme Kym. Giustino rang am Donnerstag den jungen Qualifikanten Matej Dodig in drei Sätzen nieder, Kym setzte sich in zwei Durchgängen gegen Max Houkes durch.
Doppel-Halbfinals am Freitag
Auch im Doppel gehen die Platzmann Open in die entscheidende Phase. Am Freitag stehen bereits die Halbfinals auf dem Programm. Die Kroaten Admir Kalender und Nino Serdarušić treffen auf das tschechische Duo Zdeněk Kolář und Matej Vocel. Im zweiten Halbfinale spielen Andrew Paulson (Tschechien) und Joran Vliegen (Belgien) gegen die britisch-niederländische Paarung Finn Bass und Jarno Jans.









