Hagen. Die erste Runde der Platzmann Open, die auf der Anlage des TC Rot-Weiß Hagen ausgetragen werden, ist beendet. Vier der acht gestarteten deutschen Spieler ziehen ins Achtelfinale ein, vier scheiden aus. Turnierfavorit Alex Molcan musste seine Partie am Dienstag, 4. August, dagegen im dritten Satz verletzungsbedingt aufgeben.

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Dedura und Squire souverän

Im ersten Satz verlief die Partie zwischen Diego Dedura bezwang Qualifikant Dominik Recek zunächst ausgeglichen, beide Spieler nahmen ihrem Gegner einmal den Aufschlag ab. Im zweiten Durchgang agierte Dedura jedoch deutlich konsequenter und zog schnell mit 4:0 davon. Am Ende setzte er sich mit 7:5, 6:2 durch.

Auch Henri Squire gewann sein Match ohne größere Probleme. Gegen den Argentinier Federico Agustín Gómez gewann er mit 6:2, 7:5, obwohl Gómez im zweiten Satz noch von 1:4 auf 4:5 verkürzt hatte.

Diego Dedura schlägt einen Tennisball auf einem Sandplatz vor einer Anzeigetafel.
Diego Dedura setzte sich gegen den Qualifikanten Dominik Recek mit 7:5, 6:2 durch.
Foto: Platzmann Open

Gentzsch kämpft sich durch

Tom Gentzsch benötigte gegen den Brasilianer Thiago Monteiro drei Sätze. Nach einem knappen Tiebreak-Verlust im zweiten Durchgang drehte Gentzsch die Partie im Entscheidungssatz und gewann am Ende mit 6:3, 6:7 (5:7), 6:4. Im Achtelfinale trifft er nun auf den Taiwanesen Chun-Hsin Tseng.

Molcan gibt verletzt auf

Tseng profitiere von der Aufgabe des topgesetzten Alex Molcan, der im dritten Satz vorzeitig das Match beenden musste. „Zu Beginn des zweiten Satzes habe ich Schmerzen im Bauchbereich gespürt. Ich wollte kein Risiko eingehen und die Verletzung nicht verschlimmern“, erklärt Molcan seine Aufgabe. Aufgrund der Schmerzen habe er sich nicht mehr voll auf das Spiel konzentrieren können: „Gegen einen Gegner auf diesem Niveau reicht das aus, um nicht mehr gewinnen zu können. Letztlich blieb mir nichts anderes übrig, als aufzugeben.“

Ein Tennisspieler steht mit Schläger auf einem Sandplatz vor einem ATP Challenger Banner.
Marko Topo traf auf Wildcard-Inhaber Max Schönhaus.
Foto: Curls en Vogue Fotografie

Topo setzt sich im deutschen Duell durch

Im rein deutschen Aufeinandertreffen gewann „Lucky Loser“ Marko Topo gegen Wildcard-Spieler Max Schönhaus in drei Sätzen. Schönhaus führte im zweiten Satz zunächst mit einem Break, konnte diesen Vorteil jedoch nicht nutzen. Nach der Partie zeigte er sich enttäuscht, lobte aber die Leistung seines Gegners: „Es war ein toughes Match. Marko ist ein unglaublich guter Spieler und hat besser ins Spiel gefunden.“

Max Schönhaus in einer dynamischen Bewegung mit dem Tennisschläger auf einem Sandplatz während eines Matches.
Wildcard-Inhaber Max Schönhaus musste sich Marko Topo in drei Sätzen geschlagen geben.
Foto: Platzmann Open

Molleker, McDonald und Mackenzie scheiden aus

Auch für Rudolf Molleker und Niels McDonald war im Sechzehntelfinale Schluss. Molleker unterlag dem Tschechen Maxim Mrva mit 3:6, 3:6, McDonald musste sich dem Schweizer Jérôme Kym ebenfalls mit 3:6, 3:6 geschlagen geben.

Jamie Mackenzie, der nach dem Finaleinzug beim Challenger-Turnier in Bonn per Special Exempt direkt ins Hauptfeld eingezogen war, scheiterte bei den diesjährigen Platzmann Open ebenfalls bereits in Runde eins. Er verlor gegen den Dänen Elmer Møller mit 3:6, 2:6.

Achtelfinale startet am Mittwoch

Am Mittwoch, 5. August, beginnt die zweite Runde. Diego Dedura eröffnet den Spieltag gegen den an Position drei gesetzten Ungarn Zsombor Piros. Henri Squire spielt gegen den Argentinier Alex Barrena, während Tom Gentzsch im letzten Match des Tages auf Chun-Hsin Tseng trifft.

Außerdem startet am Mittwoch der Doppelwettbewerb der Platzmann Open. Mit Yannik Weißmann, Jannik Opitz und Tim Rühl werden auch dort drei deutsche Spieler im Einsatz sein.