Lediglich mit seinen Zeiten über 400 Meter(1:33,50) und 1500 Meter (8:01,13 Minuten) war er nicht so recht zufrieden. Besonders gut lief es im Hochsprung (1,33 Meter) Stabhochsprung (1,70 Meter), wo ihm jeweils neue Jahresbestleistungen gelangen. Zum Auftakt war er mit 16,52 Sekunden über 100 Meter nur zwei Hundertstel über seiner Saisonbestmarke geblieben, und auch beim Weitsprung fehlten ihm mit 3,66 Meter nur 13 Zentimeter zu dieser Marke. 7,47 Meter mit der 5-Kilo-Kugel waren 21 Zentimeter weniger als beim besten Wettkampf des Jahres. Zum Abschluss des ersten Tages folgten dann noch der Hochsprung und der 400-Meter-Lauf.
Der zweite Tag begann für den Lüdenscheider im Trikot der LG Halver-Schalksmühle mit 23,12 Sekunden über die 100-Meter-Hürden, ebenfalls nur vier Hundertstel langsamer als bisher in dieser Saison. Im ersten Durchgang des Diskuswurfes gelangen Niehaus 23,56 Meter, rund zwei Meter unter der Saisonbestmarke. Danach gab es eine fast einstündige Regenunterbrechung, nach der ihm leider keine Verbesserung mehr gelang. Nach einem langen Stabhochsprung-Wettkampf ging es zum Speerwurf, wo ihm mit 20,59 Meter knapp einen Meter auf seine Jahresbestleistung fehlten. Beim abschließenden 1500-Meter-Lauf, der erst gegen 22 Uhr gestartet wurde, ging Niehaus die erste Runde etwas schneller an als geplant, konnte dieses Tempo nach zwei anstrengenden Tagen leider nicht halten , kämpfte sich aber trotzdem noch ins Ziel. Am Ende standen bei seinem ersten internationalen Zehnkampf 3450 Punkte in der Ergebnisliste.
Eine Berg- und Talfahrt erlebte Dirk Maximowitz im Zehnkampf der M55. Vor allem in den Läufen machte sich offensichtlich eine Erkältung bemerkbar, die der Halveraner seit drei Wochen mit sich herumschleppte. Nach 15,07 Sekunden über 100 Meter, der langsamsten Zeit seit dem Schüleralter, folgte mit 4,23 Meter eine Jahresbestleistung im Weitsprung, wobei der dritte, knapp übergetretene Versuch noch deutlich weiter gewesen wäre. Beim Kugelstoßen kam Maximowitz auf 9,98 Meter; nur zweimal war er in diesem Jahr bei einem Dutzend Wettkämpfen schlechter gewesen. Allerdings bedeutete diese Leistung noch immer den achten Platz in der Disziplinwertung. Es folgte mit 1,37 Meter im Hochsprung eine neue Jahresbestleistung 1,40 Meter riss Maximowitz im dritten Versuch nur ganz knapp. Im abschließenden 400 –Meter-Lauf wurde mit 1:21,34 Sekunden dann wieder die langsamste Zeit gemessen, der der Halveraner je gelaufen ist.
Der Start in den zweiten Tag brachte um 8.15 Uhr in der Früh eine Zeit von 19,68 Sekunden über die 100-Meter-Hürden, rund eine halbe Sekunde über Jahresbestzeit. Beim Diskuswurf gingen 31,57 Meter in die Wertung ein, zwei Meter weniger als bisher in diesem Jahr, aber die sechstbeste Leistung aller Zehnkämpfer seiner Gruppe. Im Stabhochsprung lief es dann wieder richtig gut: Nachdem er seine Anfangshöhe von 2,00 Meter im zweiten Versuch gesprungen war, überwand Maximowitz die nächsten Höhen von 2,20 m, 2,30 m, 2,40 m, 2,50 m und 2,60 m jeweils im ersten Versuch. Nach einem Fehlversuch über 2,70 m kam dann die Regenunterbrechung, die Niehaus beim Diskuswurf erwischte; die beiden verbliebenen Sprünge waren danach dann auch ungültig. Beim Speerwurf blieb Maximowitz zwar rund vier Meter hinter seiner Saisonbestmarke, mit 34,47 Meter war er aber viertbester Speerwerfer seiner Gruppe. Beim abschließenden 1500-Meter- Lauf quälte sich der Halveraner nach 8:12,75 Minuten ins Ziel, rund eine Minute langsamer als bei seinem bisher schlechtesten 1500-Meter-Lauf. So standen am Ende 4326 Punkte und Platz 15 zu Buche.








