Flatterband im Eichholzwald: Die Nebenwege sind bis auf Weiteres gesperrt.

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Die Maßnahme dient der Sicherheit, da mehrere Altbuchen stark von Pilzbefall betroffen sind und ihre Standfestigkeit beeinträchtigt ist. Zwei erkrankte Bäume im Bereich des Hauptweges sind am Donnerstag, 18. Juni, bereits gefällt worden.

Mitarbeiter stellten den massiven Pilzbefall am Donnerstagmorgen bei einer Kontrolle der Bäume im Eichholzwald fest. Daraufhin beauftragte der städtische Fachdienst Umweltschutz und Freiraum umgehend eine Firma mit der Fällung zweier betroffener Bäume, um zumindest die Gefahr im Bereich des Hauptweges zu bannen und diesen nach kurzzeitiger Sperrung wieder freigeben zu können.

Etwas länger hingegen wird es im Rest des Waldes dauern. Die Nebenwege bleiben mit Flatterband abgesperrt und das Betreten verboten, bis die erkrankten Bäume gefällt sind. Die Schädlinge sind sogenannte Konsolenpilze, die auch Baumschwämme heißen und das Holz zersetzen. „Damit geht die Standsicherheit verloren, und die Bäume können dann auch ohne Sturm umbrechen“, erklärt der Fachdienst Umweltschutz und Freiraum die Gefahr.

Das Tückische an dem Schädling: Trotz seiner zersetzenden Wirkung auf das Holz „bleibt das Versorgungsgewebe oftmals unbeschädigt, sodass die Bäume noch gut belaubt sind“. Auf den ersten Blick sei die Erkrankung der Bäume also nicht zu erkennen.