Seit Bestehen des LIZ hängen Bilder von Theo Klein im LIZ. Bei der Ausstellung werden aber auch Gemälde gezeigt, die dann zum ersten Mal zu sehen sind.
Theo Klein ist in Schleswig-Holstein geboren und verbrachte dort eine unbeschwerte Kindheit. Die Idylle wurde aber jäh durch den von deutschen Faschisten ausgelösten Zweiten Weltkrieg unterbrochen. In dieser Zeit zog er ins Sauerland.
Theo Klein wurde geprägt durch die harte Arbeit auf dem Bau, erlebte Solidarität unter den Malochern, war gewerkschaftlich organisiert und schon in jungen Jahren kulturell interessiert. Das Verstehen gesellschaftlicher Zusammenhänge, die sozialen Ungerechtigkeiten, die nicht hinzunehmen sind, prägten sein politisches und künstlerisches Engagement. Als Gewerkschafter immer links und seit dem Bestehen der Partei DIE LINKE in ihr aktiv. Als Kulturschaffender ist er nach wie vor in der Linksfraktion aktiv.
Im Selbststudium brachte sich Theo das Malen bei. Über Jahrzehnte malte er zahlreiche Bilder. Menschen, Tiere, die Landschaft, Blumen und Bäume prägen seine Bilder. Sie sind in der Regel gegenständlich und spiegeln das reale Leben wider. Sie einem Stil zuzuordnen muss Kunsthistorikern überlassen werden.
Seit einigen Jahren ist Theo Klein auch schriftstellerisch aktiv. Die Lyrik hat es ihm besonders angetan. Davon zeugt sein Gedichtband „Jahreszeiten“ . Vielen seiner im Laufe der Jahre entstandenen Bilder hat er entsprechende Texte hinzugefügt.
Zur Ausstellungseröffnung um 18 Uhr wird herzlich eingeladen.
Die Ausstellung ist danach bis zum 25. November 23 von 16 bis 20 Uhr (samstags 10-13 Uhr) geöffnet.
Während dieser Zeit ist auch der Buchladen mit aktueller politscher Literatur und das Antiquariat geöffnet.









