Unter dem Titel „Der Verkehr muss aus der Stadt“ wurde die Petition nun auf der Internetseite der Brückenbauer-Bürgerbüros veröffentlicht. Dort ist auch die Eingabemaske zu finden, über die die eigene Stimme abgegeben und der Appell digital unterschrieben werden kann.
Mittlerweile seien es 6000 Lkw, die sich täglich durch Lüdenscheid „kämpfen“, heißt es in einem Schreiben an die Presse.
Der A45-Bürgerbeauftragte und Bürgermeister der Stadt Lüdenscheid, Sebastian Wagemeyer, schreibt dazu: „Jede Fahrerin und jeder Fahrer eines LKW hat es in der Hand, mitzuhelfen, dass sich daran wirklich etwas ändert. Jede Fahrerin und jeder Fahrer kann entscheiden, die vorhandenen Umleitungsstrecken über Kassel und Köln zu nutzen und Lüdenscheid damit zu umfahren.“
Und weiter: „Deshalb appellieren die Bürgerinnen und Bürger Lüdenscheids und ich als Bürgerbeauftragter ab sofort an Herr Prof. Dr. Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), und an Herrn Frank Huster, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Spedition und Logistik (DSLV), nach Lüdenscheid zu kommen und mit uns gemeinsam nach Lösungen zu suchen, wie den LKW-Fahrerinnen und Fahrern ihrer Mitgliedsunternehmen geholfen werden kann, die richtige Entscheidung zu treffen und Lüdenscheid fern zu bleiben. Denn: Jeder LKW, der nicht unbedingt sein muss, muss raus aus unserer Stadt!”
Der Appell im Wortlaut:
„Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Engelhardt, sehr geehrter Herr Huster,
wir, die Bürgerinnen und Bürger von Lüdenscheid, möchten Sie zu uns nach Lüdenscheid einladen. Gemeinsam mit Ihnen und Ihren Verbänden möchten wir geeignete Maßnahmen umsetzen, damit die Fahrerinnen und Fahrer der LKW Ihrer Mitgliedsunternehmen sich endlich entscheiden, die ausgewiesenen Umleitungsstrecken über Kassel und Köln zu nutzen.
Seit der Sperrung der A45 Rahmedetalbrücke fahren täglich rund 6.000 LKW durch unsere Stadt. Davon ist gut die Hälfte auf den Fernverkehr zurückzuführen. Würden sich diese LKW für die vorhandenen Umleitungsstrecken über Kassel und Köln entscheiden, würde das eine spürbare Entlastung für die Bürgerinnen und Bürger in Lüdenscheid bringen.
Herr Vorstandssprecher Prof. Dr. Engelhardt, Herr Hauptgeschäftsführer Huster: Kommen Sie zu uns nach Lüdenscheid. Gemeinsam mit dem BGL und dem DSLV möchten wir nach Lösungen suchen, wie der LKW-Fernverkehr fernbleiben kann. Denn: Jeder LKW, der nicht unbedingt sein muss, muss aus unserer Stadt.„









