„Muddy What?“ – diese Frage beantwortet am Samstag , 24. Januar, ab 20.30 Uhr ein Trio aus München. „Muddy What?“ spielt bei der ersten Veranstaltung des Jazzclubs Lüdenscheid im neuen Jahr im Studio 19/Eigenart an der Hochstraße.

„Muddy What?“, angeführt von den Geschwistern Ina und Fabian Spang, ist eine Formation aus München. Die Musiker aus dem Süden der Republik stehen für den New Blues und verpassen der traditionellen Stilrichtung eine moderne, erfrischende und unverwechselbare Note, heißt es seitens des Veranstalters über das Konzert.

Das Trio zeigt sich facettenreich und mit dynamischem Leichtsinn. Fabian Spangs beeindruckt durch sein Lungenvolumen, der Sänger ist obendrein ein Geschichtenerzähler mit einer markanten Stimme. Michi Lang hinterm Schlagzeug und am Bass mischt munter und kreativ mit. Und Leadgitarristin Ina Spang greift gerne mal zur Mandoline, ein Instrument, das im Genre nicht unbedingt flächendeckend zu finden ist.

Der Eintritt kostet an der Abendkasse 25 Euro.

Matinee im Restaurant Heerwiese

Schon am 8. Februar lädt der Jazzclub zum nächsten Konzert ein. Im Rahmen einer Matinee spielen im Restaurant Heerwiese ab  11 Uhr „Ninas Rusty Horns“ aus Köln. Die Band hat sich dem frühen New-Orleans-Jazz verschrieben - mit all seinem Schmutz und Charme. Die Musiker spielen in Vergessenheit geratenes Repertoire von alten Blues-Ladys wie Bessie Smith, Georgia White, Merline Johnson oder Memphis Minnie. Seltene Stücke werden ausgegraben, grob abgestaubt und mit viel Liebe präsentiert. Ausdrucksstark und eigenwillig interpretiert Sängerin und Bandleaderin Nina Lentföhr dazu die alten Schätze, während die Rhythmusgruppe der Rusty Horns die Sängerin begleitet. Dabei entstehen immer mehr eigene Songs im alten Stil. Tickets zum Preis von 20 Euro sind an der Tageskasse erhältlich.

Luke Winslow-King in der Erlöserkirche

Am Samstag, 21. März, hat der Jazzclub Luke Winslow-King zu Gast. Er spielt ab 20.30 Uhr in der Erlöserkirche. Karten kosten an der Abendkasse 25 Euro.

Luke Winslow-King, ursprünglich aus Cadillac, Michigan, hat als Gitarrist, Sänger, Produzent und Songwriter Karriere gemacht. Das Multitalent hat ein vielschichtiges Repertoire geschaffen, das Delta-Blues, Roots, Rock und Folk vereint. Seine Musik sei eine Reise durch das Herz Amerikas, geprägt von Gitarrenspiel, Texten und seiner Stimme. Winslow-King hat sieben Soloalben veröffentlicht und mit renommierten Künstlern wie George Porter Jr., Little Freddy King und John Boutté zusammengearbeitet.

Multitalent Vanesa Harbek

Ein wahres Multitalent ist auch Vanesa Harbek. Die argentinische Sängerin, Gitarristin, Trompeterin, Komponistin und Malerin mit einem Abschluss in Musik, Pädagogik und Komposition von der UCA (Argentinisch-Katholischen Universität) spielt am Samstag, 18. April ab 20.30 Uhr im Studio 19/Eigenart. Tickets zum Preis von 20 Euro gibt’s an der Abendkasse.

Vanesa Harbek lebt seit 2017 in Deutschland. Sie tourte bereits durch Argentinien sowie durch zahlreiche andere Länder und trat bei internationalen Jazz-, Blues- und Tango-Festivals in Mexiko, Ecuador, Deutschland, Polen, Italien, Spanien und  der Schweiz auf. Ihre musikalischen Reisen führten sie außerdem in die Slowakei, nach Ibiza, Irland, Rumänien, Österreich, Litauen, in die Niederlande, nach Belgien, Island, Tschechien, Paraguay, Kolumbien, Brasilien und Chile.