Begleitung und Unterstützung bei der Bewältigung des Familienalltags sowie Hilfestellung seien die Kernaufgaben des Teams. Auch die Beratung bei der Erziehung und der Bildungswegbegleitung von Kindern sei Teil des Projekts. Das Team, bestehend aus Timo Ziomkowski vom Fachdienst Jugendamt/Kindertageseinrichtungen der Stadt Lüdenscheid und den beiden pädagogischen Fachkräften Ulrike Kram und Lydia Leung, hat jetzt sein Domizil am Laubaner Weg 1a bezogen.
„Es geht darum, Familien zu stärken und die Stärken von Familien zu erkennen“, beschreibt Timo Ziomkowski die Absicht des Projektes. Familien und Alleinerziehende, die im Bildungssystem noch nicht angekommen sind, sollen Unterstützung erfahren. Das Angebot richte sich vor allem an Familien in belasteten Strukturen, Geflüchtete, Familien mit Migrationshintergrund oder Familien, die in Bildungsarmut leben. Geholfen werde zum Beispiel bei Behördengängen oder Anmeldeverfahren für Kita und Grundschule.
Anlaufstelle für betroffene Familien und Alleinerziehende ist der offene Familientreff Kluse am Laubaner Weg, immer dienstags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr, bei dem Eltern und Kinder ohne Voranmeldung vorbeikommen können. Aber auch Hausbesuche sind nach telefonischer Absprache mit Ulrike Kram und Lydia Leung möglich (Telefon 0151/268 198 17 oder 0160/923 565 73).
Das Projekt „Familien StärkeN Lüdenscheid“
Das Projekt wird zu 90 Prozent durch den Sozialfonds der Europäischen Union (ESF) und durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Die Stadt Lüdenscheid als Trägerin des Projektes übernimmt 10 Prozent der jährlich anfallenden Kosten in Höhe von rund 120 000 Euro. Das Projekt, das auch an 68 weiteren Standorten bundesweit angelaufen ist, ist befristet bis 2025, eine weitere Förderung bis 2028 wird angestrebt.










