Das Klinikum Lüdenscheid hat seine diagnostischen Möglichkeiten weiter ausgebaut, ein neues PET-CT Mitte Dezember 2025 in Betrieb genommen und somit das vorherige Gerät abgelöst.
Mit einer Gesamtinvestition in Höhe von rund zwei Millionen Euro vereine das PET-CT (Positronen-Emissions-Tomografie in Kombination mit Computertomografie) zwei bildgebende Verfahren in einem Gerät, teilt das Klinikum mit. Die Computertomografie liefere hochauflösende anatomische Schnittbilder, während die Positronen-Emissions-Tomografie Stoffwechselprozesse im Körper sichtbar mache. Durch die Zusammenführung beider Verfahren in einer Untersuchung ließen sich krankhafte Veränderungen nicht nur lokalisieren, sondern auch funktionell beurteilen. Dies ermögliche eine besonders differenzierte Diagnostik.
Zum Einsatz kommt das neue PET-CT vor allem in der Tumordiagnostik. Es wird unter anderem zur Früherkennung von Krebserkrankungen, zur genauen Bestimmung der Tumorausbreitung sowie zur Beurteilung des Therapieerfolgs eingesetzt. Darüber hinaus ist PET-CT beispielsweise sinnvoll zum Nachweis einer Alzheimer-Demenz und bei der Suche nach Entzündungen im Körper. „Das neue PET-CT ist vor allem eine Voraussetzung für moderne Tumordiagnostik. Und damit auch für die optimale Tumortherapie“, erläutert Prof. Dr. Rolf Larisch, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin.
Auch aus wirtschaftlicher und struktureller Sicht sei die Investition von Bedeutung. Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken, hebt hervor: „Mit der Anschaffung des PET-CT investieren wir gezielt in moderne Medizintechnik und in die Zukunftsfähigkeit des Klinikums Lüdenscheid. Solche Investitionen tragen dazu bei, die medizinische Versorgung in der Region langfristig zu sichern und die Leistungsfähigkeit unserer Häuser weiter auszubauen.“









