Die Heizung läuft, der Verputzer ist am Werk, der Innenausbau wird in Kürze beginnen: Das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Plettenberg-Ohle befindet sich auf der Zielgeraden.
Der Bau- und Planungsausschuss des Plettenberger Stadtrates besichtigte den Neubau und ließ sich von Steffen Paclik von der Stadtverwaltung und Feuerwehrchef Markus Bauckhage führen. Erste Station war die Fahrzeughalle, die Platz für fünf Fahrzeuge bietet und ausreichende Flächen zur Fahrzeug- und Gerätewartung bereitstellt.
Es gibt auf der gleichen Ebene getrennte Umkleiden für Feuerwehrfrauen und -männer und — erstmals in Plettenberger Gerätehäusern verwirklicht — eine baulich vorgegebene Schwarz-Weiß-Trennung. Damit gemeint ist, dass von Einsätzen zurückkehrende Feuerwehrleute sich in einem anderen Raum ihrer Schutzkleidung entledigen, bevor sie ihre saubere Privatkleidung in der Umkleide wieder anziehen. Jedwede Kontaminationsverschleppung soll damit unterbunden werden.
In der ersten Etage befinden sich Büro- und Schulungsräume, die ebenfalls ausreichend Platz bieten. Damit geht das beengte und oft behelfsmäßige Arbeiten in Plettenbergs schwierigstem Gerätehaus dem Ende entgegen.
Im dritten Quartal 2026 soll das neue Gerätehaus an die Freiwillige Feuerwehr übergeben werden. Nach dem Umzug will die Stadt Plettenberg das alte Gerätehaus verkaufen.









