Bestes Radfahrwetter, eine abwechslungsreiche Strecke und rund 20 gut gelaunte Teilnehmer: Die Radtour des ADFC Märkischer Kreis von Lüdenscheid nach Plettenberg und zurück stieß am Sonntag, 23. August, auf großes Interesse. Auch Mitglieder aus Dortmund und Werdohl fanden sich am Startpunkt in Lüdenscheid ein.

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Plettenberg mit mehr Radwegen

Auf rund 60 Kilometern ging es mit und ohne elektrische Unterstützung über ruhige Nebenstraßen und Radwege ins Else- und Oestertal. In Plettenberg führte die Strecke größtenteils über das dortige Radwegenetz.

„Im Vergleich zu Lüdenscheid bietet die Vier-Täler-Stadt deutlich mehr Radwege“, so Ralf Schiwotz, Sprecher und Tour-Guide der ADFC-Ortsgruppe Lüdenscheid. Beim jüngsten ADFC-Fahrradklima-Test habe Plettenberg die Note „befriedigend“ erhalten — und habe inzwischen mehrere konkrete Planungen für eine fahrradfreundlichere Infrastruktur umgesetzt.

Allerdings gibt es aus Sicht des ADFC noch Lücken. „Grundsätzlich hat Plettenberg ein schönes Fahrradnetz. Für Kinder ist es aber nicht überall geeignet, weil immer wieder kurze Stücke zwischen den Radwegen fehlen“, sagt Schiwotz. Nach Einschätzung der Plettenberger ADFC-Ortsgruppe würden sich diese Lücken mit vergleichsweise wenig Aufwand schließen.

Nach einer Mittagspause im Bistro „K16“ in der Plettenberger Altstadt machte sich die Gruppe wieder auf den Rückweg. Die Route führte unter anderem an der Oestertalsperre vorbei.

Eine Gruppe von Radfahrern sitzt bei Kaffee und Getränken an Tischen in einem Bistro.
Bevor die Gruppe die Rückfahrt antrat, machten die Radlerinnen und Radler eine Mittagspause in einem Bistro in der Plettenberger Altstadt.
Foto: ADFC Lüdenscheid

Tour-Guides arbeiten Hand in Hand

Für die Organisation sorgten mehrere Tour-Guides aus den ADFC-Ortsgruppen. So begleiteten Sebastian Rittner und Klaus Rolf Rothammer vom ADFC Plettenberg-Herscheid die Gruppe, im Verlauf schlossen sich weitere Radler an. Schiwotz, der gebürtig aus Plettenberg stammt und die Gegend seit seiner Kindheit kennt, steuerte ebenfalls Ortskenntnisse bei. Bei der Streckenplanung kamen allerdings nicht nur Erinnerungen an frühere Zeiten zum Einsatz: „Auch wenn ich die Gegend sehr gut kenne, habe ich die aktuellen Empfehlungen zu den Umfahrungen von Baustellen natürlich gerne angenommen“, berichtet Schiwotz. Bernd Henrichs sicherte die Gruppe nach hinten ab.

Für den ADFC habe die gemeinsame Tour einmal mehr gezeigt, wie gut die Ortsgruppen im Märkischen Kreis zusammenarbeiten und voneinander profitieren: „Auch bei anderen Aktionen des Fahrradclubs unterstützen sich die Aktiven der Ortsgruppen gegenseitig“, betont  Schiwotz.

Nächste Tour führt „wo das Wasser fließt“

Die nächste Gelegenheit, gemeinsam in die Pedale zu treten, gibt es am Sonntag, 27. September. Dann lädt Tour-Guide Bernd Henrichs unter dem Motto „Stadt-Land-Fluß: Radeln, wo das Wasser fließt“ zu einer abwechslungsreichen Rundtour ein. Start ist um 10 Uhr am Rosengarten in Lüdenscheid.

Die Strecke führt aus der Stadt hinaus aufs Land und orientiert sich am Wasser. Auch Nicht-Mitglieder können an den Touren kostenlos teilnehmen. Informationen zu den nächsten Terminen gibt es auf den Internetseiten der ADFC-Ortsgruppen Lüdenscheid und Plettenberg-Herscheid.