Vom Dachdecker bis zum Rohrreiniger, vom Pflegedienst bis zum Speditionsunternehmen – zahlreiche Fahrzeuge, viele davon laut hupend, reihten sich in den von Lars Kittel vom Lüdenscheider Gartenbau-Unternehmen Kittel organisierten Umzug ein. Ein großes Polizeiaufgebot sorgte für den reibungslosen Ablauf. Massive Verkehrsstörungen konnten die Polizistinnen und Polizisten aber nicht verhindern.
Viele der Teilnehmer waren bereits am Montag dabei, als sich Lüdenscheider Handwerker mit den demonstrierenden Landwirten solidarisiert hatten und einen eigenen Umzug vom Möbelmarkt Poco aus zur Hohe Steinert organisiert hatten.

Der Möbelmarkt in der Kalve war auch am Freitag wieder Start- und Zielpunkt des Autoskorsos. Die Tour der deutlich mehr als 100 Fahrzeuge führte von dort aus über Nottebohmstraße, Werdohler Straße und Lennestraße bis nach Brügge, von dort über die Volmestraße, Talstraße, Kölner Straße und das Sauerfeld zurück zum Poco-Markt. Eine Kundgebung hatten die Organisatoren nicht vorgesehen.
Die Teilnehmer sind ganz allgemein unzufrieden mit der Politik der Regierungskoalition aus SPD, den Grünen und der FDP. So wurde auf einem Transparent der „Rücktritt der kompletten Nichtregierungs-Organisation“ gefordert.









