26,7 Millionen Fahrgäste befördert die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) im öffentlichen Linienverkehr 2021. Das sind die aktuellsten Zahlen. MVG-Geschäftsführer Stefan Janning hatte sie anlässlich der jüngsten Gesellschafterversammlung mitgeteilt. Die neuesten Ergebnisse stellt die MVG zurzeit für die Gesellschafterversammlung im August zusammen. Die Fahrgastzahlen lagen im Pandemiezeitraum 2021 nahezu auf Vorjahresniveau.
Deutlich höher waren sie dagegen in der Vor-Corona-Zeit. 34,4 Millionen Fahrgäste nutzten die Busse der Märkischen Verkehrsgesellschaft im Linienverkehr. Die Nachfragekurve hat somit die Werte von 2019 noch nicht erreicht.
Ähnliche Entwicklungen wie bei der MVG melden auch andere Verkehrsunternehmen. Insgesamt haben die nordrhein-westfälischen Verkehrsbetriebe im vierten Quartal 2022 rund 492 Millionen Fahrgäste im Personennahverkehr befördert. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das zwar 8,5 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2021 aber 12,9 Prozent weniger als im vierten Quartal 2019.
Die Beförderungsleistung der Unternehmen lag im vierten Vierteljahr 2022 mit rund 4 Milliarden Personenkilometern um 16,7 Prozent über dem entsprechenden Vorjahresergebnis und um 6,7 Prozent über dem des vierten Quartal 2019. Die Fahrgastzahlen im Eisenbahnverkehr waren mit rund 36 Millionen Beförderten rund 41,7 Prozent höher als im vierten Vierteljahr 2021 und um 63,3 Prozent höher als von Oktober bis Dezember 2019. Die Beförderungsleistung der Eisenbahnen lag mit fast 1,2 Milliarden Personenkilometern über den Ergebnissen der entsprechenden Vorjahresquartale (2021: 762,2 Millionen; 2020: 385,2 Millionen; 2019: 560,0 Millionen). Im Nahverkehr mit Omnibussen rund 316,1 Millionen Fahrgäste (+4,8 Prozent) befördert.

Anlässlich der bevorstehenden Einführung des Deutschland-Tickets im Mai teilt das Statistische Landesamt mit, dass die nordrhein-westfälischen Verkehrsunternehmen im Jahr 2022 insgesamt 1,9 Milliarden Fahrgäste befördert haben. Das waren 16,3 Prozent mehr als 2021. Zu diesem Anstieg haben vermutlich sowohl die gelockerten Corona-Maßnahmen, als auch die Einführung des 9-Euro-Tickets, das von Anfang Juni bis Ende August des vergangenen Jahres gültig war, maßgeblich beigetragen.









