In der Sitzung des Sozialausschusses stellten Silke Obier und Andreas Wehberg vom Jugendzentrum Im Uerp die Besucherzahlen vor und sprachen über die positive Entwicklung nach der Coronapandemie.
Zu Zeiten der Coronapandemie sei die Entwicklung alles andere als positiv für die Einrichtung gewesen. Streetworker Andreas Wehberg erwähnte in diesem Rahmen, dass die Jugendlichen, die eine Zeit nicht kommen konnten, auch hinterher weggeblieben seien. „Langsam normalisiert sich die Lage aber wieder“, so Wehberg.
Insgesamt habe man im Februar 2023 104 verschiedene Gäste gezählt. Der Großteil der Besucher seien Kinder und Jugendliche im Alter von zehn bis 17 Jahren, die 88 Prozent der Gesamtbesucher bilden würden.
Wie Einrichtungsleiterin Silke Obier erklärte, kämen die Älteren eher zum Quatschen und würden sich eher kürzer in den Räumlichkeiten aufhalten. Noch weniger vertreten sei allerdings die Altersgruppe von sechs bis neun Jahre. Für die sei eher das Ferienangebot attraktiv – der Tagesbetrieb weniger.
„Von 17 bis 20 Uhr haben wir bis zu 40 Besucher gleichzeitig im Haus, dann kann es schon mal kritisch werden“, erzählte Obier. Das liege hauptsächlich an den längeren Unterrichtszeiten der Schulen.
Ein besonderes Highlight im vergangenen Jahr sei der Besuch des Mitmach-Zirkus’ gewesen. Möglich gemacht habe dieses Event der Förderverein des Jugendzentrums, der 60 Kindern ein Engagement beim Mitmach-Zirkus ermöglicht habe.
Immer schwieriger sei es allerdings, weitere Aktionen für die Kids auf die Beine zu stellen, da für Ferienprogramme oder Fahrten in Freizeitparks kaum noch Betreuer zu finden seien.










