An diesem Tag jährte sich zum 80. Mal das Attentat auf Adolf Hitler. Das Attentat vom 20. Juli 1944 war der bedeutendste Umsturzversuch des militärischen Widerstandes in der Zeit des Nationalsozialismus. Als Voraussetzung für einen Machtwechsel, auch unter dem Gesichtspunkt des „Eides auf den Führer“, galt den Verschwörern die Tötung Adolf Hitlers. galt den Verschwörern die Tötung des Diktators.. Hitler überlebte jedoch die Explosion der am 20. Juli 1944 im Führerhauptquartier Wolfsschanze.
Beim Rundgang durch die Stadt wurde zuerst wurde über Hermann Massalsky berichtet. In seinem Frisörgeschäft am Bräucken wurden viele Informationen ausgetauscht und kleine Hilfen für politische Gefangene organisiert.
Dann wurde über den Schreiner Karl Klauke informiert. Er wollte damals seinem achtzigjährigen jüdischen Untermieter nicht kündigen. Weil beide Feindsender gehört hatten, wurde Karl Klauke zu 1,5 Jahren Gefängnis verurteilt. Als der jüdische Freund das erfuhr, starb er an Herzversagen.
Danach ging die Gruppe zum Fassadenbild der Geschwister Scholl am gleichnamigen Gymnasium. Dort wurde darüber informiert, wie heute der Name der Geschwister von Rechtsradikalen für ihren Kampf gegen die Demokratie missbraucht wird.
Anschließend wurde über den Kommunisten Werner Kowalski und über Ernst Wilm berichtet, der Pfarrer an der Erlöserkirche war und danach gegen die Euthanasie predigte. Deshalb wurde er drei Jahr im KZ Dachau inhaftiert.
Am Rosengarten stand der Katholik Franz Feldmann im Mittelpunkt. R genoss als Mitglied der Pfarrei und Mitarbeiter bei Eduard Hueck viel Vertrauen. Da er Nachrichten so genannter feindlicher Sender weitergab, wurde er inhaftiert und zu einem Kommando verurteilt, das Blindgänger entschärfte. Bei einer Explosion starb er. Deutlich wurde, dass jeder gegen Unrecht tapfer sein muss, um die Demokratie zu schützen.
Die Ge-Denk-Zellen werden im Oktober/November 2024 im Lüdenscheider Rathaus eine Ausstellung über die Gegner des Nationalsozialismus in Lüdenscheid zeigen.









