Sie repräsentieren die gut 20.000 Mitglieder im Kreis. „Wir werden uns beim Leitantrag einmischen“, kündigt Fabian Ferber, zweiter Bevollmächtigter der Verwaltungsstelle MK, an. Man habe bereits im Vorfeld seine Vorstellungen, etwa zum Vorstandsmodell, eingebracht.
Dazu gehört auch eine Klarstellung: Bei der IG Metall soll es keine Doppelspitze geben. Zudem soll der Vorstand verschlankt und um zwei hauptamtliche Vorstandsmitglieder verringert werden. Das ist die Position der Metallerinnen und Metaller auch im Kreis. Mit Christiane Benner, bislang zweite Vorsitzende, soll erstmals eine Frau die größte Einzelgewerkschaft der Welt führen.

Eine Vielzahl von Anträgen wurde zu vier Leitanträgen zusammengefast. Sie sollen die Schwerpunkte der Arbeit in den nächsten vier Jahren umreißen. Das sind:
- Energie- und Mobilitätswende gestalten
- Beschäftigung und Sozialstaat zukunftsfest machen
- Stark und solidarisch: Tarif und Mitbestimmung
- Die IG Metall in einer neuen Zeit
Vier Delegierte aus dem Märkischen Kreis
Für Fabian Ferber geht es auch darum, wie Weiterbildung künftig aussehen soll und wie Kooperation agiler gestaltet werden kann, um neuen Herausforderungen zu begegnen. In Frankfurt werden vom 22. bis 26. Oktober Manuel Bunge (Kostal), Sebastian Eisengardt (OSO), ehem. Mahle), Nathalie Sommer (IG Metall Jugend) und Fabian Ferber selbst als Delegierte mitentscheiden. Der Märkische Kreis stellt vier von NRW-weit 94 Delegierten und damit eines der größten Kontingente. Nur fünf der 33 Verwaltungsstellen in NRW entsenden mehr Delegierte.









