Vollgelaufene Keller, vertrocknete Grünstreifen, Hitze – in den vergangenen Jahren erlebt Lüdenscheid immer mehr davon. Schon viele Menschen haben deshalb Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel rund ums Haus ergriffen. Mit einer Tour entlang erfolgreicher Beispiele zeigt Helge Pfingst, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW für Lüdenscheid, gemeinsam mit Klimaschutzbeauftragter Lea Schnippering, was Eigentümerinnen, Eigentümer und Kommune unternehmen, um Gebäude und Menschen vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Interessierte können dabei lernen, wie sie selbst tätig werden können.
„Auch diesen Sommer zeigt sich der Klimawandel deutlich in Lüdenscheid.“, erläutert Pfingst. „Ab Mitte Mai hat es fünf Wochen so gut wie gar nicht geregnet. Dafür hat es in der Zeit von Mitte Juli bis Mitte August besonders viel geregnet.“
Es gebe aber in Lüdenscheid bereits sehr gute Beispiele zur Anpassung an den Klimawandel, die Bürgerinnen und Bürger selbst umgesetzt hätten, so Lea Schnippering: „Das kann eine Dachbegrünung sein oder eine Entsiegelung einer Einfahrt“. Aber auch die Kommune ist schon aktiv. Wie das konkret aussieht, zeigt die Verbraucherzentrale NRW am Dienstag, 5. September, in Kooperation mit der Stadt Lüdenscheid in einem Klimafolgenspaziergang. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich um 18 Uhr im Innenhof des Rathauses. Es können maximal 20 Personen teilnehmen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können Anpassungsmaßnahmen vor Ort begutachten, die ihnen Beispiele für die Möglichkeiten an ihrem eigenen Haus oder Grundstück liefern sollen.
Treffpunkt zum Klimafolgenspaziergang ist im Innenhof des Rathauses um 18:00 Uhr. Es wird um Anmeldung unter 02351/ 37 950 07 oder [email protected] gebeten. Der Spaziergang dauert ungefähr 1,5 Stunden und ist kostenfrei. Melden sich weniger als sechs Personen an, fällt die Veranstaltung aus.









