Sprinten, Springen, Werfen und jede Menge Spielspaß: Beim gemeinsamen Sportfest der Regenbogenschulen am Pestalozziweg und des Standorts Oberbrügge stand für mehr als 400 Kinder die Freude an Bewegung im Mittelpunkt. Zusätzlich zu den Bundesjugendspielen sorgten am Freitag, 19. Juni, zahlreiche Spiel- und Bewegungsstationen für einen abwechslungsreichen Vormittag.
Bereits einen Tag zuvor hatten die Schüler der dritten und vierten Klassen ihre Ausdauerläufe absolviert. Rund 210 Kinder des Standorts Pestalozziweg machten sich dafür am Morgen auf den Weg zum Stadion an der Karlshöhe. Dort standen 800 Meter für die Mädchen und 1000 Meter für die Jungen auf dem Programm. Zusätzlich konnten die Kinder ihr Können beim Zonenweitsprung unter Beweis stellen. Der Standort Oberbrügge führte die Langläufe parallel vor Ort durch.
Gemeinsames Sportfest für beide Standorte
Für die restlichen Disziplinen kamen schließlich beide Schulen in Halver zusammen. Insgesamt nahmen rund 450 Schüler am Sportfest teil. Ziel der Veranstaltung sei es nicht nur, sportliche Leistungen zu fördern, sondern auch die Gemeinschaft zwischen den beiden Schulstandorten zu stärken, erklärte Simone Domke, Konrektorin der Regenbogenschule: „Wir versuchen immer wieder Aktionen im Jahr zu machen, damit wir die Schulen stärker zusammenführen.“ Das Sportfest biete dafür eine ideale Gelegenheit.
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Nach einer gemeinsamen Begrüßung wurden zunächst die Sportabzeichen des vergangenen Jahres verliehen. Die Kinder, die die Anforderungen erfolgreich erfüllt hatten, erhielten ihre Urkunden und die dazugehörigen Abzeichen.
Bundesjugendspiele stehen im Mittelpunkt
Anschließend starteten die sportlichen Wettkämpfe. Auf dem Sportplatz absolvierten die Kinder die klassischen Disziplinen der Bundesjugendspiele. Dazu gehörten Weitsprung, Weitwurf, Seilspringen sowie Sprintläufe über 30 und 50 Meter.
Da nicht alle Kinder gleichzeitig auf dem Sportplatz aktiv sein konnten, wurden die Jahrgänge nacheinander eingeteilt. Während eine Altersgruppe ihre Wettbewerbe absolvierte, konnten die übrigen Schüler auf dem Schulgelände verschiedene Bewegungsangebote nutzen. Besonders die jüngeren Kinder wurden dabei eng von ihren Lehrkräften und Helfern begleitet. Für viele Erstklässler war es die erste Teilnahme an einer Sportveranstaltung in dieser Größe.
15 Spielstationen sorgen für Abwechslung
Auf dem Schulhof warteten insgesamt 15 Spiel- und Bewegungsstationen auf die Kinder. Unterstützt von zahlreichen Eltern sowie Lehrkräften konnten die Schüler unter anderem balancieren, klettern, Dosen werfen oder beim Kistenlauf ihre Geschicklichkeit testen.
Die Kinder bewegten sich dabei weitgehend frei über das Schulgelände und konnten selbst entscheiden, mit welchen Stationen sie ihre Sammelkarte füllen wollen. In regelmäßigen Abständen wurden sie dann zu ihren Wettkämpfen auf dem Sportplatz aufgerufen.
Für die Organisatoren Conny Kewitsch und Martin Scherer ergänzen die Spielstationen die Bundesjugendspiele ideal. Während die sportlichen Wettbewerbe im Vordergrund stehen, sorgen die zusätzlichen Angebote für Abwechslung und ermöglichen es den Kindern, Bewegung mit Spaß zu verbinden.
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Motivation für den Schulsport
Ein weiterer wichtiger Aspekt des Sportfestes ist die Motivation der Kinder. Viele Schüler würden sich durch die bevorstehenden Wettbewerbe gezielt auf die verschiedenen Disziplinen vorbereiten, berichtete Simone Domke. Im Sportunterricht werde deshalb regelmäßig für Weitsprung, Werfen, Seilspringen und die Ausdauerläufe trainiert.
Das Sportfest sei für viele Kinder ein besonderes Ereignis im Schuljahr. Die Aussicht auf gute Ergebnisse und gemeinsame Erlebnisse motiviere viele zusätzlich, sich sportlich zu betätigen.
Begünstigt wurde die Veranstaltung in diesem Jahr durch sonniges Wetter. Für die Verpflegung sorgte eine mobile Cafeteria. Mit Wasser, Keksen und Kaffee im Einkaufswagen fuhren Helfer verschiedene Spielstationen an, um die jungen Sportler und ihre Eltern zu versorgen. So konnten die Kinder den Vormittag unter besten Bedingungen genießen. Nach mehreren Stunden voller Bewegung, Spiel und sportlicher Herausforderungen endete das gemeinsame Sportfest gegen 11.30 Uhr – mit vielen zufriedenen Gesichtern und zahlreichen sportlichen Erfolgen.








