Rund 200 Polizisten aus ganz Nordrhein-Westfalen sind seit Montag, 12. Juni, in Lüdenscheid im Einsatz, um die Kontrollstellen des Lkw-Durchfahrtsverbotes zu besetzen. Innerhalb der ersten 24 Stunden passierten insgesamt 3236 Kraftfahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen die Kontrollpunkte. Davon wurden 759 Fahrzeuge zur genaueren Überprüfung angehalten. Dabei stellten die Beamten fest, dass 169 Fahrzeuge gegen das Durchfahrtsverbot verstoßen hatten. Diese Verkehrsteilnehmer mussten ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro zahlen und wurden anschließend zurückgeschickt. Auffällig war laut Polizei, dass 86 der sanktionierten Fahrer aus dem Ausland kamen und drei von ihnen ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs waren.
Auch am Dienstag, 13. Juni, setzten die Behörden ihre Kontrollen fort. Zwischen Dienstagmorgen und Mittwochmorgen passierten 3413 Fahrzeuge über 3,5 Tonnen die Kontrollstellen. Von diesen wurden 847 Fahrzeuge genauer überprüft, da sie potenziell gegen das Durchfahrtsverbot verstoßen hatten. Insgesamt wurden 183 Verstöße festgestellt, wobei 96 der Verkehrsteilnehmer aus dem Ausland kamen. Neben den Durchfahrtsverboten wurden auch weitere Verstöße sanktioniert. Unter anderem wurde in acht Fällen eine mangelhafte Ladungssicherung festgestellt. Ein Fahrer stand unter Drogeneinfluss und zwei weitere waren ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs.
Die erhöhte Anzahl von Verstößen gegen das Lkw-Fahrverbot innerhalb weniger Tage zeigt die Notwendigkeit und die Effektivität der Kontrollmaßnahmen. Die Polizei wird für mindestens vier Wochen die Kontrollen in diesem Maße fortführen.









