Das nordrhein-westfälische Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) stellt am Dienstag, 19. Juli, in Höhe der Hausnummer 71 einen Mess-Container auf, der noch am selben Tag in Betrieb genommen werden soll.
Eine Modellierung und Berechnung der Schadstoffbelastung ergab, dass der von der Europäischen Union vorgegebene Grenzwert für Stickstoffdioxid an der Lennestraße überschritten werden könnte. Das ging aus einer Pressemitteilung hervor, die das LANUV Anfang Juni verschickte.
„Um die Situation weiter zu überwachen und verlässliche und belastbare Ergebnisse zu erhalten, kommt nun der Luftmess-Container zum Einsatz“, erklärt das LANUV. Damit solle „von nun an kontinuierlich die Konzentration von Luftschadstoffen gemessen“ werden.
Von Januar 2015 bis Januar 2016 stand der Container schon einmal an derselben Stelle. Ergebnis der damaligen Messung: Die Grenzwerte seien sowohl beim Feinstaub als auch beim Stickstoffdioxid dauerhaft eingehalten worden. Deswegen sei der Container wieder abgebaut worden, teilt das LANUV mit.
Seitdem die Talbrücke Rahmede und damit die A45 bei Lüdenscheid gesperrt sind, wird der Verkehr von der Autobahn über eine Bedarfsumleitung teilweise durch das Stadtgebiet geführt. Auf den dazugehörigen Straßen, zu denen auch die Lennestraße zählt, hat sich das Verkehrsaufkommen dadurch immens erhöht – und damit auch die Belastung durch Lärm, Schmutz und Schadstoffe.
Allerdings muss bei der Anlieferung und Aufstellung des Mess-Containers gegen 10 Uhr vor allem in Richtung Altenaer Straße mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.









