Am Sonntag, 10. Mai, um 18 Uhr wird im Kulturhaus Lüdenscheid das Theaterstück „Der Kontrabass“ von Patrick Süskind aufgeführt. Die Inszenierung widmet sich einem bekannten Monolog der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.
Ein Monolog über Musik und Lebensrealität
Patrick Süskinds 1981 veröffentlichtes Stück zählt zu den am meisten gespielten Werken seiner Art, teilt das Kulturhaus mit. Im Zentrum steht ein namenloser Kontrabassist, der sein Leben zwischen Orchestergraben und Einsamkeit reflektiert. In einem ebenso humorvollen wie ehrlichen Monolog nimmt er das Publikum mit in seine Gedankenwelt: Es geht um verpasste Chancen, unerfüllte Sehnsüchte und die Verzweiflung eines Künstlers, der nie ganz im Vordergrund steht.
Der Kontrabass als zentrales Sinnbild
Eine besondere Rolle nimmt der Kontrabass selbst ein, der im Verlauf des Monologs zur Projektionsfläche unterschiedlicher Gedanken und Empfindungen wird. Er erscheint zugleich als Arbeitsinstrument, als Belastung im Berufsalltag und als Symbol einer als unvollständig empfundenen Lebenssituation.
Das Stück verbindet dabei humorvolle Elemente mit Beobachtungen aus dem Musikeralltag. Zugleich werden Aspekte künstlerischer Existenz aufgegriffen, etwa Fragen nach Anerkennung, Selbstwahrnehmung und der eigenen Position innerhalb eines sozialen und beruflichen Umfelds.
Karten und Vorverkauf
Karten für die Aufführung sind ab 13 Euro zuzüglich Gebühren erhältlich. Der Vorverkauf erfolgt über die Theaterkasse unter Telefon 02351 / 171299, über den Webshop des Kulturhauses sowie im „Klein Oho“ im Stern-Center Lüdenscheid. Restkarten können – je nach Verfügbarkeit – an der Abendkasse erworben werden. Dort gilt ein erhöhter Eintrittspreis.









