Update, 3. November: Die Polizei schließt einen technischen Defekt als Brandursache aus. „Es liegt möglicherweise eine fahrlässige Tat vor“, sagt Pressesprecher Lorenz Schlotmann auf Anfrage von LokalDirekt. Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen fahrlässiger Brandstiftung. Der verletzte 69-Jährige sei noch immer nicht vernehmungsfähig.
31. Oktober: Altena. Stundenlang kämpfte die Feuerwehr am vergangenen Donnerstag (27. Oktober) gegen das Feuer in dem Mehrfamilienhaus in Altena. Der schwerverletzte 69-jährige Hausbewohner sei noch immer nicht vernehmungsfähig, erklärt Polizei-Pressesprecher Lorenz Schlotmann auf Anfrage von LokalDirekt. Nachdem die Polizei das Gebäude am Freitag beschlagnahmt hatte, gab ein Statiker am Montag grünes Licht für die Ermittler. Die Bausubstanz sei soweit in Ordnung, dass die Begehung möglich war, sagt Schlotmann. Zunächst stand ein Teilabriss der stark beschädigten Immobilie zur Diskussion.
Die Kriminalpolizei habe heute zusammen mit dem Brandsachverständigen Spuren gesichert, die nun ausgewertet werden müssten. „Manchmal finden wir die Ursache sehr schnell. Oder es fallen Details erst beim Sichten der Fotos auf. Es kann sich aber auch durchaus länger hinziehen, bis ein Ergebnis vorliegt“, erklärt Schlotmann das weitere Vorgehen. Das heißt: Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch alles offen. Sollte der Verletzte bald vernehmungsfähig sein, könne auch er möglicherweise Hinweise zur Brandursache liefern. Der 69-jährige Hausbewohner wurde am Donnerstag schwerverletzt per Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Der Brandort bleibt weiterhin beschlagnahmt und abgesperrt.









