Vollgelaufene Keller, vertrocknete Grünstreifen, Hitze – in den vergangenen Jahren erlebt Lüdenscheid immer mehr davon. Schon viele Menschen haben deshalb Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel rund ums Haus ergriffen. Mit einer Tour entlang erfolgreicher Beispiele zeigen Energieberater Helge Pfingst und Klimaschutzbeauftragte Lea Schnippering, was Eigentümer und Kommune unternehmen, um Gebäude und Personen vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Interessierte können dabei lernen, wie sie selbst tätig werden können.
„Auch diesen Sommer zeigt sich der Klimawandel deutlich in Lüdenscheid“, erläutert Pfingst. „Ab Mitte Mai hat es fünf Wochen so gut wie gar nicht geregnet. Dafür hat es in der Zeit von Mitte Juli bis Mitte August besonders viel geregnet.“ Es gebe aber auch in unserer Kommune bereits sehr gute Beispiele zur Anpassung an den Klimawandel, die Bürger selbst umgesetzt hätten, so Schnippering: „Das kann eine Dachbegrünung sein oder eine Entsiegelung einer Einfahrt“. Aber auch die Kommune ist schon aktiv.
Wie das konkret aussieht, zeigt die Verbraucherzentrale NRW am Mittwoch, 4. Oktober, in Kooperation mit der Stadt Lüdenscheid in einem Klimafolgenspaziergang am Honsel. Gleichzeitig können Teilnehmende Anpassungsmaßnahmen vor Ort begutachten, die ihnen Beispiele für die Möglichkeiten an ihrem eigenen Haus oder Grundstück liefern sollen.
Treffpunkt zum Klimafolgenspaziergang ist beim Spielplatz an der Kreuzung Honseler Bruch/ Glatzer Straße im Stadtteil Honsel um 17.30 Uhr. Der Spaziergang hat eine Dauer von ungefähr 1,5 Stunden und ist kostenfrei. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt sechs, maximal können 20 Bürger teilnehmen. Es wird um telefonisch Anmeldung unter 02351 / 3795007 oder schriftlich per E-Mail an [email protected] gebeten.









