Nordrhein-westfälische Betriebe haben 2025 so viel Katzenfutter hergestellt wie nie zuvor. Das teilte Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des „Internationalen Katzentages” am 8. August mit. 15 Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes produzierten insgesamt 110.200 Tonnen — 6,5 Prozent mehr als im Vorjahr.
Menge hat sich seit 2015 fast verdoppelt
Der Vergleich mit früheren Jahren zeigt einen deutlichen langfristigen Trend: Gegenüber 2015 hat sich die produzierte Menge nahezu verdoppelt (+95,0 Prozent), gegenüber 2005 sogar mehr als verdreifacht (+214,3 Prozent). Auch die vorläufigen Ergebnisse für das 1. Quartal 2026 zeigen mit einer Steigerung von 1,6 Prozent einen leichten Anstieg der Produktion von Katzenfutter gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Absatzwert sinkt trotz Mengenzuwachs
Anders entwickelte sich der Absatzwert: 2025 erzielten die Unternehmen einen nominalen Umsatz von 244,3 Millionen Euro und damit 8,7 Prozent weniger als 2024. Langfristig zeigt sich dennoch ein starkes Wachstum: Seit 2015 hat sich der Absatzwert nahezu verdreifacht (+194,7 Prozent), seit 2005 versechsfacht (+518,1 Prozent).
NRW baut Anteil an bundesweiter Produktion aus
Deutschlandweit stellten Hersteller 2025 insgesamt 617.000 Tonnen Katzenfutter her, 0,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Der bundesweite Absatzwert lag bei 1,4 Milliarden Euro und fiel damit um 2,3 Prozent. Vor diesem Hintergrund gewann Nordrhein-Westfalen als Produktionsstandort an Bedeutung: Der Anteil der im Land hergestellten Menge an der bundesweiten Produktion stieg von 16,6 Prozent im Jahr 2024 auf 17,9 Prozent im Jahr 2025 — der höchste Wert der vergangenen 20 Jahre.







