Gummersbach. Am Dienstagmorgen ist in Gummersbach (Oberbergischer Kreis) ein neunjähriger Junge von einem Auto erfasst und dabei schwer, jedoch nicht lebensgefährlich, verletzt worden. Der Unfall ereignete sich um 7.45 Uhr auf der Weststraße. In Höhe der Einmündung zur Hömerichstraße war der Schüler unvermittelt auf die Straße gelaufen. Die Fahrerin eines herannahenden Autos konnte weder rechtzeitig bremsen noch ausweichen.
Bei dem Aufprall erlitt der Schüler erhebliche Verletzungen und wurde vom Notarzt versorgt. Mit dem Rettungswagen kam er ins Krankenhaus. Die 33-jährige Autofahrerin erlitt einen Schock. Auch sie wurde von Rettungskräften behandelt. Allerdings brauchte sie nicht in die Klinik, sondern konnte sich in die Obhut ihres Ehemannes begeben. An ihrem älteren Opel Astra entstand geringer Sachschaden. Der Kombi blieb eingeschränkt fahrbereit und brauchte nicht abgeschleppt zu werden.
Die Weststraße blieb für die Rettungsmaßnahmen und die anschließende Unfallaufnahme durch die Polizei bis etwa 9.30 Uhr voll gesperrt. Das hinderte allerdings weder einen älteren Mann daran, sich im Audi SUV am Rettungswagen vorbei durch die Pylonen der Absperrung zu drängen, noch den Fahrer eines Anhängergespannes. Dieser fuhr direkt hinter dem Audi und hat weder die Sperrung noch die Ansammlung von Einsatzfahrzeugen wahrgenommen. Nach Aufforderung der Beamten kehrten beide um, allerdings nicht, ohne Kritik an den – ihrer Ansicht nach unzureichenden – Absperrmaßnahmen zu äußern.











