Mit Fabian Ferber war bei der Jahreshauptversammlung der SPD Kierspe ein Mitglied des Bundesvorstandes zu Gast, der Einblicke in die Bundespolitik geben konnte. Die Versammlung fand am Donnerstagabend, 7. Mai, im Klön-Cafe Rönsahl statt.
Ferber betonte in seiner Rede, dass die SPD keine unabhängige Wählergemeinschaft sei, sondern Teil einer bundesweiten Partei, die vom Engagement ihrer Mitglieder auf allen Ebenen lebe. Er appellierte dafür, dass die Mitglieder sich auch mit den großen, bundespolitischen Fragen auseinandersetzen.
Da es in der rund dreistündigen Sitzung keine Wahlen gab, blieb viel Zeit, dass sich die Mitglieder über aktuelle Entwicklungen informierten. Neben Fabian Ferber gab Oliver Busch einen Einblick in die Fraktionsarbeit im Kiersper Rat. "Es entstand ein intensiver Austausch, an dem sich nahezu alle Anwesenden aktiv beteiligten", erklärte der Ortsvereinsvorsitzende Serkan Celik über die rege Beteiligung der Mitglieder.
Keine Zusammenarbeit mit der AfD
Er selbst hatte zuvor ebenfalls über den Einfluss der globalen Entwicklung auf die kommunale Politik referiert. Kritisch äußerte sich Celik zu jüngsten Ereignissen in Meinerzhagen. Dort habe eine Demonstration stattgefunden, bei der sich Funktionäre der Alternative für Deutschland gemeinsam mit vermeintlichen Antifa-Anhängern gezeigt hätten. Für die SPD, so Celik, komme ein solches Verhalten nicht infrage.
Die Veranstaltung endete mit einem Blick auf die kommenden Landtagswahlen. Celik formulierte den Anspruch, wieder in die Landesregierung zurückzukehren.










