Unter dem Motto „Investieren statt kaputtsparen“ treffen sich am Freitag, 21. Februar, um 10 Uhr Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter mit Botschaftsschildern und Spruchbannern symbolisch mit Blick auf die Baustelle „Rahmedetalbrücke“ am Römerweg. An dieser Aktion wird auch Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW, teilnehmen.
Fabian Ferber, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Märkischer Kreis: „Die Rahmedetalbrücke ist bundesweit zum Symbol für jahrzehntelang fehlende Investitionen in die öffentliche Infrastruktur geworden. Sie steht damit exemplarisch für Tausende vernachlässigte Schulen, Brücken, Straßen, öffentliche Gebäude und Fabrikanlagen. Der Investitionsstau ist seit Jahren schon nicht mehr hinnehmbar. Das muss sich ändern.“ Der schnelle Baufortschritt auf der wichtigsten Autobahnbaustelle Deutschlands zeige aber auch, dass es anders ginge. „Investieren und anpacken – es geht offenbar. Das muss auch für alle weiteren Zukunftsprojekte gelten. Sonst verlieren wir den Anschluss.“
Wie hier macht die IG Metall am gleichen Tag mit ähnlichen Aktionen bundesweit auf den „massiven Investitionsstau in Deutschland“ aufmerksam.
Ferber: „Wer den Wohlstand von morgen sichern will, muss heute investieren. Die Schuldenbremse darf nicht dazu führen, dass wichtige Zukunftsprojekte ausgebremst werden. Mit unserer Aktion zeigen wir, dass Beschäftigte, Auszubildende, alte und junge Menschen sich für eine moderne und zukunftsfähige Industriepolitik stark machen.“








