Die Galerie Schmidt präsentiert in ihrer neuen Ausstellung „Identität und Existenz“ mit Anja Kreitz, Anna K. Kleeberg und Claudia Ackermann drei Künstlerinnen, die sich auf unterschiedliche Weise mit Fragen von Identität, Wahrnehmung und Ausdruck auseinandersetzen. Die Vernissage zur Ausstellungseröffnung findet am Samstag, 25. April, von 11 bis 15 Uhr statt.
Die drei Künstlerinnen werden persönlich vor Ort sein. Die Einführung um 11 Uhr übernimmt die Kunsthistorikerin Dr. Carolin Krüger-Bahr.
Die Ausstellung vereint figurative, abstrakte und experimentelle Positionen zu einem spannungsreichen Dialog, der Kunstinteressierte und Sammler anspricht.
Die Galerie Schmidt an der Altenaer Straße 34 blickt in diesem Jahr auf ihr 45jähriges Bestehen zurück. Sie wird seit mehr als drei Jahren in zweiter Generation geführt, ein besonderer Anlass, diese Ausstellung zu präsentieren.
Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten dienstags bis freitags von 10 bis 15 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr in der Galerie Schmidt an der Altenaer Straße 34 in Lüdenscheid zu sehen. Individuelle Termine sind nach telefonischer Absprache möglich.
Der Eintritt ist frei.
Drei Künstlerinnen – drei Perspektiven
Die Ausstellung „Identität und Existenz“ widmet sich einer zentralen Frage unserer Zeit: Was macht uns aus und wie sichtbar ist das, was wir sind?
Mit Anja Kreitz, Anna K. Kleeberg und Claudia Ackermann treffen drei künstlerische Positionen aufeinander, die sich diesem Thema auf sehr unterschiedliche Weise nähern – und gerade dadurch ein spannungsreiches Gesamtbild entstehen lassen.
Anja Kreitz arbeitet figurativ und greift auf kunsthistorische Einflüsse, insbesondere aus dem Barock, zurück. Ihre Werke zeigen inszenierte Figuren, die zwischen Rolle, Identität und Selbstbild oszillieren. Dabei entsteht ein Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen klassischer Bildsprache und moderner Interpretation.
Dem gegenüber steht die Arbeit von Anna K. Kleeberg, deren Werke sich zwischen Malerei, Skulptur und Installation bewegen. Ihre künstlerische Sprache ist offen, prozesshaft und emotional. Identität erscheint hier nicht als feste Form, sondern als etwas Wandelbares, das sich im Zusammenspiel von Bewegung, Raum und Wahrnehmung entfaltet.
Vielschichtige Bildräume
Claudia Ackermann wiederum verbindet figürliche Darstellung mit abstrakten Elementen und symbolischen Ebenen. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Erkennbarkeit und Auflösung und greifen Themen wie Verletzlichkeit, Hoffnung und innere Zustände auf. Durch den Einsatz von Materialien und Zeichen entstehen vielschichtige Bildräume, die den Betrachter aktiv einbeziehen.
Trotz ihrer Unterschiede verbindet die drei Künstlerinnen eine gemeinsame Haltung: die Auseinandersetzung mit dem Menschen, mit seinem Inneren, seinen Rollen und seiner Wahrnehmung.











