Organisiert wird es vom Projekt „Hub45 – Neue Orte für digitales Arbeiten“ der Südwestfalen Agentur und ist gefördert durch das Landeswirtschaftsministerium. Die Tour macht bis Oktober Station in sechs Städten: in Werdohl, Lüdenscheid, Drolshagen, Meschede und Menden. Den Anfang macht ab 21. Mai die Stadt Iserlohn.
„Wir wollen Unternehmen und Interessierten helfen, mehr über Coworking zu erfahren, moderne Arbeitswelten zu erleben und aufzuzeigen, wie zukunftsfähiges Arbeiten in vielen Bereichen in ländlichen Räumen aussehen kann“, sagt Clarissa Rettig, Leiterin des Projekts „Hub45“ bei der Südwestfalen Agentur. Denn für Regionen wird es immer wichtiger, solche Orte vorzuhalten, nicht zuletzt auch um für Fachkräfte aus der Region wie von außerhalb attraktiv zu sein.
Einige solcher Orte für Coworking gibt es bereits in Südwestfalen. Diese möchte das Projekt zukünftig vernetzen und sichtbarer machen. „Hub45“, das seinen Namen der gesperrten Rahmedetalbrücke zu verdanken hat, will mit einer Pop-up-Coworking-Tour nun niederschwellig zum Ausprobieren einladen.
Coworking-Tour macht Station an besonderen Orten in sechs Städten
Die Städte Iserlohn, Lüdenscheid, Meschede, Werdohl, Drolshagen und Menden sind die Stationen der Tour. Dort werden moderne Arbeitsorte auf Zeit eingerichtet. Ausgestattet mit schnellem Internet, ergonomischem Mobiliar und gutem Kaffee bieten sie moderne Arbeitsplätze für Unternehmen, Selbständige, Arbeitsgruppen oder Vereine. Platz für Seminare bieten die Coworking-Spaces ebenfalls; ein Rahmenprogramm für alle Orte ist auch geplant.
Iserlohn macht ab 21. Mai bis zum 29. Juni den Auftakt im neuen Interimsgebäude KAI (Kommunikation Austausch Innovation) auf dem Areal des Wissenscampus – direkt am Iserlohner Stadtbahnhof.
In Lüdenscheid hat der Coworking-Hub vom 2. Juli bis 10. August seinen Platz im Entwicklungs- und Gründer-Centrum an der Lutherstraße 7.
In Werdohl wird das Coworking-Angebot im Gewerbehof an der Neustadtstraße 27 in einem ehemaligen Industriegebäude und vom 13. August bis 21. September verfügbar sein.
„Coworking bzw. Angebote für dezentrales Arbeiten im ländlichen Raum sind nicht mit den Angeboten in Großstädten vergleichbar. Mit der Coworking-Tour möchten wir Unternehmen und Interessierte einladen, sich mit dem Thema zu beschäftigen, mit uns offene Fragen zu klären einerseits und Erfahrungen für unsere Region Südwestfalen sammeln“, sagt Dr. Stephanie Arens, Leiterin der Regionale 2025 bei der Südwestfalen Agentur.
Mit dem Angebot reagiert das Team von Hub45 auf die Ergebnisse einer Bedarfsanalyse in Südwestfalen. Teilnehmende aus Unternehmen hatten darin ein starkes Interesse an flexiblen Arbeitsmodellen gezeigt – insbesondere eines dritten wohnortnahen Arbeitsplatzes als Ergänzung zum Homeoffice und Büro. Die Mehrheit der Befragten sieht darin eine Möglichkeit, produktiver zu arbeiten als im Homeoffice, den Pendelaufwand zu verringern und mit anderen Leuten in Kontakt zu kommen.
Alle Informationen zur Pop-up Coworking gibt es unter www.hub45-suedwestfalen.com.








