Dirk Maximowitz, Trainer der LG Halver, nahm am Sonntag, 30. März, an der Halleneuropameisterschaft im polnischen Toruń teil.
Fünf Disziplinen bewältigten die Leichtathleten bei den Europameisterschaften in Toruń an einem Tag. Als Erstes standen die Hürden auf dem Programm. Schon hier musste Dirk Maximowitz die erste Herausforderung annehmen, denn bei den Halleneuropameisterschaft, als internationalem Wettbewerb, gelten andere Regeln als bei den nationalen deutschen Meisterschaften.
Normalerweise startet der Trainer der LG Halver mit 59 Jahren in Deutschland in der Altersklasse M60. Nach den internationalen Regeln musste er in Toruń bei der Europameisterschaft hingegen in der Klasse M55 antreten. Das bedeutet ein höheres Gewicht des Geräts beim Kugelstoßen und weitere Abstände der Hindernisse beim Hürdensprint. Außerdem war er damit in seiner Gruppe einer der ältesten Teilnehmer. Dennoch ist er mit den meisten seiner Ergebnisse zufrieden.
Im Einzelnen lief er über die 60-Meter-Hürden in 11,29 Sekunden, erreichte im Weitsprung 4,21 Meter, stieß die Kugel 9,55 Meter weit, sprang 1,41 Meter hoch und lief die 1000 Meter in 4.06,21 Minuten.
"Ein Ergebnis, das insgesamt in Ordnung ist, auch wenn ich mir speziell für die 1000 Meter vorgenommen hatte, sie diesmal unter vier Minuten zu schaffen", sagt Maximowitz nach dem Wettkampf. "Aber damit hätte ich auch keine deutlich andere Platzierung im Gesamtergebnis erreicht", rechnet er nach und ist somit mit seinem 22. Platz unter 30 Startern durchaus zufrieden. Wichtig ist für die Mehrkämpfer in dieser Altersklasse vor allem, dass sie eine sportliche Gemeinschaft bilden und sich bei den regelmäßigen Wettkämpfen immer wieder treffen.









