Die Apfelernte in Nordrhein-Westfalen fällt in diesem Jahr voraussichtlich deutlich kleiner aus. Nach einer vorläufigen Schätzung von Information und Technik NRW (IT.NRW) erwarten die Obstbaubetriebe 67.318 Tonnen Äpfel. Das sind 17,9 Prozent weniger als 2025. Als Grund nennt das Statistische Landesamt die Hitze und Trockenheit während der Sommermonate.
Der Ertrag pro Hektar sinkt damit von 41,2 auf 33,8 Tonnen. Trotz des Rückgangs liegt die erwartete Erntemenge noch zwei Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.
Auch Birnen und Kirschen mit Rückgängen
Bei den Birnen rechnen die Betriebe mit 4490 Tonnen. Das entspricht einem Rückgang von 15,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch der Zehnjahresdurchschnitt von 4665 Tonnen wird damit leicht unterschritten.
Noch deutlicher fallen die Rückgänge bei den Kirschen aus. Die Ernte der Süßkirschen liegt mit 1169 Tonnen um 23,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. Bei Sauerkirschen wurden 157 Tonnen geerntet – 15,6 Prozent weniger als 2025.
Die Angaben zu Äpfeln und Birnen beruhen nach Angaben von IT.NRW auf vorläufigen Schätzungen. Witterung, Krankheiten oder Schädlingsbefall können die endgültigen Erntemengen noch verändern.








