Der Heimat-Preis ist mit insgesamt 5000 Euro dotiert, die als Festbetragsfinanzierung vom Land NRW zur Verfügung gestellt werden. Die Gemeinde trägt lediglich die Kosten für die Organisation des Wettbewerbs sowie den damit verbundenen Personalaufwand. Die Verwaltung schlägt vor, den Preis wie in den Vorjahren in bis zu drei Kategorien zu vergeben, wobei der erste Platz mit 2500 Euro, der zweite mit 1500 Euro und der dritte mit 1000 Euro prämiert wird. Bei nur einem oder zwei Preisträgern würden die Beträge angepasst.
Es sollen Projekte ausgezeichnet werden, die einen besonderen Beitrag zur öffentlichen Sichtbarmachung von Informationen über die Geschichte und das kulturelle Erbe leisten, die Erhaltung von Traditionen und Brauchtumspflege fördern oder sich für die Attraktivitätssteigerung öffentlicher Plätze einsetzen. Auch Initiativen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken oder Jugendlichen außerhalb der Schule Wissen über die Orts- und Heimatgeschichte vermitteln, sind preiswürdig. Eine erneute Bewerbung für bereits ausgezeichnete Projekte ist ausgeschlossen. Über die Preisvergabe entscheidet der Hauptausschuss.
Dennis Fuchs (SPD) schlug in der Sitzung des Hauptausschusses vor, die Vergabe der Heimat-Preise in geheimer Abstimmung durchzuführen. Sebastian Jülich (UWG) lobte den Rahmen der Preisverleihung im vergangenen Jahr: „Die Auszeichnung im Rahmen des Ehrenamtstags kam gut an.“ Bürgermeister Uwe Schmalenbach hofft auf „viele Bewerbungen, damit wir eine gute Auswahl haben“.
Bei der nächsten Sitzung des Rates, die am Montag, 10. März, um 17 Uhr im Bürgersaal stattfindet, wird das Thema zur Beschlussfassung Tagesordnung stehen.









