17.40 Uhr: Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte und umfangreicher Reanimationsmaßnahmen ist der Angler am Tag nach dem Unglück verstorben. Das teilte die Polizei in einer Pressemeldung mit und gab an, dass es sich um einen 67-Jährigen aus Bergneustadt handelt. Noch immer ist unklar, unter welchen Umständen der Mann ins Wasser fiel. Die Polizei hat zur Aufklärung nun ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Zunächst hieß es, er sei plötzlich aus einem Boot gekippt. Diese Darstellung wird durch die Presseerklärung der Polizei Gummersbach zumindest nicht ausdrücklich bestätigt.
Erstmeldung, 9.23 Uhr: Gummersbach. Zwei Angler waren gegen 23 Uhr mit einem Boot auf dem See unterwegs, als einer von beiden plötzlich ins Wasser fiel und unterging. Sein Begleiter konnte noch eine großangelegte Rettungsaktion auslösen. Einem der ersteintreffenden Helfer, ein junger Polizist, gelang es, den Verunglückten in etwa drei bis vier Meter Entfernung vom Ufer zu finden und aus dem Wasser zu ziehen. Dort hat der Mann laut Polizei etwa zwei Meter tief im Wasser gelegen.

Rettungskräfte haben den Mann vor Ort reanimiert und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist kritisch. Der Begleiter erlitt einen Schock. Er wurde zunächst von einem Notfallseelsorger betreut und kam später selbst mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Er konnte über die Alarmierung hinaus noch keine Zeugenaussage zu dem Unglück machen. Es ist derzeit völlig unklar, ob dem Unfall möglicherweise ein internistischer Notfall vorausging. Zur Stunde ermittelt die Polizei noch die Identität des Verunglückten. Ausweispapiere konnten keine gefunden werden.










