Nach einem Jahr als Pilotprojekte für ganztägige Bildung der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft mit Workshops, Sitzungen der Steuerungsgruppe, Kinderpartizipation und Exkursionen steht nun ein integriertes Nutzungskonzept. Diese zeigt Möglichkeiten auf, Ganztagskonzepte räumlich, didaktisch und organisatorisch anzupassen.
Die Kinder des Schulchores, Keyboarder und Trommler stimmten die Gäste zunächst auf den Abend ein. Nach einer Begrüßung von Julia Vincent von der Schulaufsicht ergriff Sven Haarhaus, Beigeordneter und Kämmerer der Stadt Lüdenscheid, das Wort. „Wir haben gemeinsam mit vielen Beteiligten auf Augenhöhe zusammengearbeitet“, erklärte er in seinem Grußwort. Er lobte das positive Ergebnis und erklärte, dass dieses nun zunächst im Schulausschuss vorgestellt werde. Die Politik entscheidet dann über die konkrete Umsetzung und Finanzierung der Ergebnisse. Die Projektergebnisse sollten dann auch Schritt für Schritt für andere Grundschulen angewendet werden.

Gemeinsam Räume denken, das sei das Ziel des Projektes gewesen, erklärte Barbara Pampe, Architektin bei der Montag Stiftung. „Menschen müssen miteinander kooperieren, dann ist ganz viel möglich.“
Ein Team der Montag Stiftung stellte die Ergebnisse vor: Künftig sollen die Räume der Schule und des Offenen Ganztags nicht mehr getrennt genutzt werden. Räumlich geschieht das, indem zusätzliche Flächen geschaffen werden – durch eine Anpassung des Brandschutzkonzeptes und zum Beispiel durch die Nutzung von Fluren und der Anpassung des Schulhofes. So sollen zum Beispiel auf den Fluren Lern- und Rückzugsorte entstehen und durch die große Gebäudehöhe teilweise doppelstöckig genutzt werden. Ein Atrium auf dem Schulhof soll die Fläche der Mensa erweitern. Bereits jetzt nutzen die Lehrkräfte und die OGS-Betreuer ein gemeinsames Teamzimmer, das schon umgestaltet ist.
Carina Böhme, Leiterin des Fachdienstes Schule und Sport, erklärte das der Förderantrag für die baulichen Maßnahmen schon bald im Schulausschuss vorgelegt werde. Dann können die Planungsschritte beginnen und am Ende in zwei Bauabschnitten ausgeführt werden.
Nach der Erneuerung der Kooperationsvereinbarung zwischen der Montag Stiftung, der Schule, der Stadt und weiteren Partnern konnten sich die Gäste in der Schule direkt vor Ort ein Bild machen von den geplanten Veränderungen. Bei einem gemeinsamen Rundgang war die große Vorfreude und Motivation beim Team der Schule zu spüren.









