Die Verbraucherzentrale gibt Tipps, wie aus grauen Flächen klimaangepasste Blühstreifen werden.
Mit den ersten warmen Frühlingstagen beginnt die Gartensaison. Der Vorgarten bietet großes Potenzial, das eigene Zuhause klimaresilienter zu gestalten. Wer Schotter und Pflaster durch Pflanzen, Rasen und durchlässige Wege ersetzt, verbessert nicht nur die Optik, sondern auch das Mikroklima. Darauf macht die Verbraucherzentrale aufmerksam. „Ein naturnah gestalteter Vorgarten ist pflegeleicht, kühlt die Umgebung und hilft, Starkregen besser versickern zu lassen“, erklärt Fabian Braukhoff, Umweltberater bei der Verbraucherzentrale NRW in Lüdenscheid.
Nachteile von Stein- und Schotterflächen
Viele Vorgärten bestehen noch aus Stein- oder Schotterflächen – mit Nachteilen: Sie speichern Wärme, verschlechtern das Mikroklima und erhöhen bei Starkregen das Überschwemmungsrisiko. Zudem bieten sie weder Lebensraum noch Nahrung für Tiere.
Durchlässige Beläge wie Rasengittersteine oder Pflaster mit breiten Fugen ermöglichen, dass Regenwasser besser versickert und die Kanalisation entlastet wird. Begrünte Zwischenräume fördern zusätzlich die Wasseraufnahme. Der Frühling ist ideal für die Neuanlage.
Stauden, Gehölze und blühende Bodendecker sorgen für Struktur, Farbe und Nahrung für Insekten. Wichtig ist die standortgerechte Pflanzenauswahl, damit der Garten auch in trockenen Sommern vital bleibt.
Bäume und Sträucher wirken wie natürliche Klimaanlagen: Sie spenden Schatten, kühlen durch Verdunstung und reduzieren Hitzeinseln – besonders in dicht bebauten Gebieten. Heimische oder klimaresiliente Arten sind dabei besonders geeignet.
Eine überarbeitete Fördermittelliste zur klimafreundlichen Gartengestaltung bietet die Verbraucherzentrale NRW. Weitere Infos und Veranstaltungen gibt es unter: www.klimakoffer.nrw
Verbraucherzentrale NRW
Beratungsstelle Lüdenscheid
Fabian Braukhoff
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