Gründung, Unternehmensnachfolge und Innovation stehen am 5. und 6. November erneut im Mittelpunkt der Veranstaltung „GRIND“ in der Phänomenta Lüdenscheid. Nach der Premiere im vergangenen Jahr geht das Format mit einem erweiterten Praxis- und Austauschprogramm in die zweite Runde.
Mehr Gründungsgeschichten aus der Praxis
Die Veranstalter haben das Konzept nach den Erfahrungen der ersten Ausgabe weiterentwickelt. Vor allem der Wunsch nach mehr persönlichem Austausch fließt in das diesjährige Programm ein. So gibt es erstmals ein sogenanntes Barcamp, bei dem die Teilnehmer eigene Themen und Fragen einbringen und sich in lockerer Atmosphäre mit anderen Gründungsinteressierten, Nachfolgern und etablierten Unternehmen austauschen können.
Auch bei den Gründungsstories legt die zweite Auflage zu. Junge Unternehmerinnen und Unternehmer berichten von ihren Erfahrungen mit Gründung und Nachfolge und geben Einblicke in ihren beruflichen Alltag. Zu den Gästen gehört der Lüdenscheider Tech-Influencer Yusuf Kara alias „Technikabi“. Er erreicht nach Angaben der Veranstalter mehr als 420.000 Menschen auf Instagram und rund 1,2 Millionen auf TikTok. Neben einer Gründungsstory gestaltet er auch einen Workshop.
Außerdem steht Verena Bender, Personal-Branding-Expertin und Podcasterin, auf dem Programm. Weitere Angebote beschäftigen sich unter anderem mit der Selbstständigkeit von Frauen und mit Finanzthemen.
Nicht nur ein Thema für die Tech-Szene
„GRIND“ (Gründung, Innovation, Du) richtet sich ausdrücklich nicht nur an Start-ups und technologieorientierte Gründer. Auch junge Unternehmer aus klassischen Branchen wie Einzelhandel, Handwerk und produzierendem Gewerbe sollen ihre Erfahrungen vorstellen.
„Gründung und Nachfolge sind längst nicht nur ein Thema für die Tech-Szene“, sagt Holger Moeser, Geschäftsführer der Stadtentwicklungsgesellschaft Lüdenscheid (SEG). Die unterschiedlichen Beispiele sollen zeigen, wie vielfältig Wege in die Selbstständigkeit sein können.
Die SEG hat „GRIND“ initiiert und organisiert die Veranstaltung gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Wirtschaft, Bildung und Stadtgesellschaft. Dazu gehören unter anderem das Entwicklungs- und Gründer-Centrum Lüdenscheid, "firstlab", die Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis, das Resilienzwerk Südwestfalen, die Sparkasse an Volme und Ruhr, die Volksbank in Südwestfalen, die SIHK zu Hagen, das Technikzentrum Südwestfalen, das Lüdenscheider Stadtmarketing, "b.invest" mit TUMO, die Volkshochschule Lüdenscheid und die Stiftung Phänomenta.
Die Teilnahme an der „GRIND 2026“ ist kostenlos. Informationen zum Programm und eine Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter www.grind-ls.de.








