Nach einer vierwöchigen Verlängerung endet am Sonntag die Ausstellung „geschenkt!“ in den Museen der Stadt.
Gezeigt werden Gemälde und Grafiken, die der Stadt Lüdenscheid von privaten Sammlern oder Nachfahren von Künstlern übereignet wurden. Die so in den Besitz der 1979 gegründeten Galerie gelangten Werke der Bildenden Kunst geben einen Einblick sowohl in die Geschichte und Kultur Lüdenscheids als auch in die Sammlungsgeschichte der Museen.
Am Sonntag werden sich Museumsleiter Dr. Eckhard Trox und Galerieleiterin Dr. Susanne Conzen in einer kurzweiligen Dialog-Führung über Geschichten rund um den steten Zuwachs der Kunstsammlung und gleichzeitig die Geschichte des Museums unterhalten. Den Beginn legte bereits im Jahre 1938 eine Stiftung des Unternehmers Kurt Robert Jordan, der der Stadt – und damit den Bürgerinnen und Bürgern – ein Selbstbildnis der Künstlerin Ida Gerhardi schenkte, deren Arbeiten heute zu einem Sammlungsschwerpunkt der Galerie zählen. Neben diesen bereits bekannten Stiftungen um Gerhardi und Paul Wieghardt, dessen Bilder bereits in großen Ausstellungen und einem Werkverzeichnis vorgestellt wurden, zeigt die aktuelle Ausstellung auch Werke, die bisher eher in den Depoträumen wohlbehalten untergebracht werden. Zu ihnen gehören in der Region vertraute Namen wie Rudolf Kaschke, Hans Fiergolla oder Lotte Tell-Lang.









