In einer nichtöffentlicher Sitzung hat der Rat der Stadt Lüdenscheid dem Vorschlag zugestimmt, Heike Müller-Bärwolf als künftige Geschäftsführerin der noch zu gründenden gGmbH für das geplante Tumo-Lerncenter einzusetzen. Zuvor hatte der Rat in seiner öffentlichen Sitzung den Aufbau eines TUMO+lernfab.Bildungszentrums in Lüdenscheid und die damit verbundene Gründung einer gemeinnützigen GmbH befürwortet.
„Aufgrund der vorhandenen fachlichen Expertise und dem umfangreichen Netzwerk an Kontakten und Projektpartnern wird dem Wunsch des politischen Begleitgremiums folgend, die bisherige Projektleitung Heike Müller-Bärwolf als Geschäftsführerin der TUMO+ gGmbH vorgeschlagen“, heißt es in der Begründung.
Zum Hintergrund:
Im November 2022 erhielt Lüdenscheid die Zusage für ein außerschulisches digital-kreatives Bildungsprojekt in Höhe von 7,5 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm für Kommunen, das die Ampel-Koalition des Bundes auf den Weg gebracht hat.
So soll in den kommenden Jahren ein so genanntes „TUMO Center for creative technologies“ entstehen. Dahinter steckt ein besonderes Ausbildungskonzept, das an der Schnittstelle von Technologie und Design liegt.
Bislang befinden sich diese außerschulischen Lernzentren vor allem in Großstädten. „Das geplante TUMO in Lüdenscheid wäre das erste Lernzentrum dieser Art in einer eher ländlich geprägten Region“, so Heike Müller-Bärwolf. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Ricarda Nebeling von der Stabsstelle Regionale-Büro hat sie das Konzept für das so genannte „lernfab.“ entwickelt, Kontakte zum TUMO-Netzwerk aufgebaut und auch das TUMO-Center in Berlin besucht.









