Die Klinik für Geriatrie an der Stadtklinik Werdohl hat ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Seit ihrer Gründung im Jahr 2016 als Reaktion auf den demografischen Wandel hat sich die Einrichtung zu einem wichtigen Bestandteil der medizinischen Versorgung älterer Menschen im Märkischen Kreis entwickelt.

 

Die Zahl der Betten wurde von ursprünglich 27 auf inzwischen 50 erhöht. Parallel dazu stieg die Zahl der stationär behandelten Patienten deutlich an: Nach 634 Fällen im Jahr 2023 wurden 2025 bereits 896 Menschen versorgt. Für 2026 rechnet die Klinik erstmals mit mehr als 1000 Behandlungsfällen.

Dr. Anja Langner-Hülsmeyer freut sich über das Jubiläumsfest der Geriatrie.
Foto: Sigrid Bicking / Märkische Kliniken

Ziel der geriatrischen Behandlung ist es, älteren Menschen nach akuten Erkrankungen oder Operationen ein möglichst selbstständiges Leben zu ermöglichen und Pflegebedürftigkeit zu vermeiden.

Dafür arbeitet ein multiprofessionelles Team aus Medizin, Pflege und verschiedenen therapeutischen Fachbereichen eng zusammen. Die Verweildauer beträgt in der Regel bis zu drei Wochen.

Mit der Übergabe dreier Therapie-Rollstühle gratulierte Peter Wilm Schachta, Vorsitzender des Fördervereins der Stadtklinik und des Seniorenzentrums Werdohl, der Geriatrie zum Zehnjährigen.
Foto: Sigrid Bicking / Märkische Kliniken

Das Jubiläum wurde mit Gästen aus Politik, Gesundheitswesen und Förderverein begangen. Neben einem Rückblick auf die Entwicklung der Klinik standen der Dank an Mitarbeitende und Unterstützer sowie die Übergabe von drei Therapie-Rollstühlen durch den Förderverein im Mittelpunkt. Die neuen Hilfsmittel sollen die Mobilisation der Patientinnen und Patienten fördern und ihre Rückkehr in den Alltag erleichtern.