Die jüngste Anfrage der CDU Kierspe an den Bürgermeister zum Zustand des Volmetalradwegs greift nach Ansicht der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) die eigentlichen Ursachen der Verzögerung nicht auf.
Während die CDU erst jetzt detaillierte Fragen zur Stagnation des Projekts stellt, hat die UWG bereits 2022 und 2024 direkte Initiativen ergriffen und die zuständigen Ministerien in Düsseldorf kontaktiert, erklärt UWG-Ortsverbandsvorsitzender Clemens Wieland. "Die Ursache für den Stillstand liegt nicht auf kommunaler Ebene, sondern in einem bürokratischen Kompetenzgerangel zwischen Straßen.NRW und dem von Oliver Krischer geführten Verkehrsministerium", kritisiert er und macht deutlich, dass es im Kern um die Regelung der Verkehrssicherungspflicht geht.
Netzwerke müssen aktiv genutzt werden
Weiter erklärt Wieland: "Da die CDU in Nordrhein-Westfalen die Regierungsverantwortung trägt, stünde sie in der Pflicht, diese Blockaden auf Landesebene zu lösen. Es ist zudem unverständlich, warum die CDU Kierspe den Umweg über das lokale Rathaus wählt. Die Partei verfügt über eigene Vertreter im Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (ZRL) und im Kreistag. Diese Netzwerke müssen aktiv genutzt werden. Wir fordern die CDU nachdrücklich auf, weniger Fragen an das Rathaus zu richten und stattdessen den notwendigen Druck auf die eigene Landesregierung auszuüben, um den Volmetalradweg endlich zu realisieren."








