Die Friedensgruppe Lüdenscheid ruft für Samstag, 24. Januar, zu einer Friedensmahnwache auf. Beginn ist um 12 Uhr auf dem Sternplatz, die Aktion ist für eine Stunde angesetzt.
Kritik an Aufrüstung und Forderung nach Gesprächen
Anlass ist der seit vier Jahren andauernde Krieg Russlands gegen die Ukraine. Nach Angaben der Veranstalter sterben „täglich zirka 100 Menschen durch Kampfhandlungen und die Folgen zerstörter Infrastruktur“. Zugleich verweist die Friedensgruppe auf die gestiegenen Militärausgaben Deutschlands: „Nach den Angaben von Sipri (Stockholm International Peace Research Institute) rückte Deutschland auf Platz vier hinter den USA, China und Russland — den Staaten mit den höchsten Militärausgaben weltweit“, so die Friedensgruppe.
„Verhandeln statt schießen“
Mit der Mahnwache will die Friedensgruppe ein Zeichen für diplomatische Lösungen setzen. Unter dem Motto „Verhandeln statt schießen“ versteht sich die Veranstaltung als Appell für ein friedliches Europa und gegen weitere militärische Aufrüstung.









