Vor mehr als eineinhalb Jahren hat Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen. „Da die Zahl der militärischen Todesopfer geheim ist, aber viele Beobachter feststellen, dass die Zahl groß ist, muss man von mehr als 100 Gefallenen an jedem Tag ausgehen. Hinzu kommt die große Zahl der Verletzten und Geschädigten“, heißt es in einer Mitteilung der Friedensgruppe.
Bei der Mahnwache auf dem Sternplatz trugen die beiden Musiker Rüdiger Drallmeyer und Tlako Mokgadi zahlreiche Lieder gegen Krieg und für Frieden vor. Der erste dichtet und vertont viele eigene Lieder über die Ursachen und menschenfeindliche Wirkung von Kriegen. Der zweite trug unter anderem Lieder von Sting, Hannes Wader, Konstatin Wecker und auch Texte von Franz von Assisi vor. So waren unterschiedliche Gedanken und Musikstile bei der Friedensmahnwache zu hören, an der bei Sonnenschein eine kleine Schar von Friedensleuten und Passanten teilnahmen.
Gemeinsam war allen das Anliegen, so schnell wie möglich die Kämpfe einzustellen und mit mehr Nachdruck Friedensgespräche sofort zu beginnen. „Denn Kriege können letzten Endes nur durch Austausch in Gesprächen und Verhandlungen – auch mit historischer Tiefe – beendet werden“, teilte die Friedensgruppe mit.









