Die Friedensgruppe Lüdenscheid ruft auch in diesem Jahr zum Friedensappell an der Kriegsgedenkstätte Hühnersiepen (sogenannter Russenfriedhof) auf. Die Gedenkstunde zum Antikriegstag findet am Sonntag, 3. September, statt. Die Veranstaltung beginnt um 10.30 Uhr. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich um 10 Uhr auf dem Parkplatz hinter der Autobahnbrücke.
Die diesjährige Gastrednerin ist die Gewerkschaftssekretärin Anne Sandner. In ihrem Beitrag wird sie die aktuelle Weltlage zu friedenspolitischen Fragen beleuchten und darüber hinaus den Blick richten auf die zunehmende gesellschaftliche und politische Rechtsentwicklung in Deutschland und in ganz Europa.
Für den musikalischen Rahmen sorgt der Liedermacher Rüdiger Drallmeyer.
Der diesjährige Antikriegstag, heißt es in der Einladung der Friedensgruppe Lüdenscheid, stehe unter dem Zeichen eskalierender Kriegshandlungen im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Inzwischen seien auch russische Ziele betroffen, unter anderem Lüdenscheids Partnerstadt Taganrog. „Dieser Krieg führt aber auch dazu, dass all die weltweiten Kriege und kriegerischen Handlungen in Vergessenheit geraten. Nie darf man die Opfer vergessen, ob in Syrien, Jemen, Mali, Sudan und so weiter und so fort! Frieden ist unteilbar“, heißt es in dem Aufruf der Friedensgruppe.
Die Aktivisten wollen den Antikriegstag am 1. September und die Veranstaltung am 3. September als deutliches Signal gegen Krieg, Rüstung und Rechtsverschiebung in der Gesellschaft nutzen.









