Am Donnerstag, 7. Dezember werden im ehemaligen Telekom-Gebäude (Rathausplatz 2b) zwei Filme gezeigt, die die mörderischen Aktivitäten der Gesundheitsämter in der Zeit des Nationalsozialismus schildern.
Der Film AKTION T4 zeigt am Beispiel des Arztes Julius Hallervorden, wie sich auch die Forschung im Rahmen der Euthanasieprogramme schuldig genmacht hat.
Der Film LEBENSunWERT verdeutlicht den Leidensweg von Paul Brune durch die NS-Psychiatrien.
Die Vorstellung beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Die Doppelausstellung des Vereins Ge-Denk-Zellen Altes Rathaus und der Charité Berlin war bis zum 30. November im Rathaus zu sehen. Hier wurde unter anderem das Schicksal eines Euthanasieopfers ausführlich beschrieben. Dabei handelte es sich um eine junge Frau aus Lüdenscheid, die schließlich in der Tötungsanstalt Hadamar ermordet wurde. Auch wurde der lange Kampf der Euthanasie-Geschädigten und Zwangssterilisierten um Anerkennung und Entschädigung beschrieben.









