Schwimmbadbesuche, Kinoabende und Zooausflüge kosten in diesem Sommer spürbar mehr als im Vorjahr. Das Statistische Landesamt Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) hat die Preisentwicklung für Freizeitaktivitäten zwischen Juli 2025 und Juli 2026 ausgewertet. Das Ergebnis: Wer die Ferien aktiv gestaltet, zahlt drauf — zumindest bei Freibad, Kino und Co.

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Schwimmbäder verlangen mehr Eintritt

Den Auftakt macht ein Blick ins Freibad: Die Eintrittspreise für Schwimmbäder legten in NRW innerhalb eines Jahres um 1,7 Prozent zu. Wer im Sommerurlaub regelmäßig ins Wasser springt, spürt das im Portemonnaie — wenn auch moderater als bei anderen Freizeitangeboten.

Museen, Zoos und Vergnügungsparks deutlich teurer

Denn kräftiger schlagen andere Ausflugsziele zu Buche. Vergnügungsparks verlangten 3,5 Prozent mehr Eintritt als im Vorjahr. Noch stärker kletterten die Preise für Kino-, Theater-, Konzert- und Zirkusbesuche: Sie stiegen um 5,1 Prozent. Die höchste Steigerung verzeichneten Museen und Zoos mit einem Plus von 5,5 Prozent.

Outdoor-Ausrüstung wird günstiger

Auch Campinggäste zahlen in diesem Sommer drauf: Die Gebühren für Campingplätze erhöhten sich laut Statistik um 4,6 Prozent.

Eine gute Nachricht bleibt für Ferienaktive dennoch: Wer sich neu ausrüsten will, profitiert von sinkenden Preisen. Fahrräder — inklusive E-Bikes und Pedelecs — verbilligten sich im Schnitt um 3,2 Prozent. Camping- und Outdoor-Ausrüstung kostete 2,1 Prozent weniger als im Juli 2025. Auch bei Sonnenschirmen (−3,6 Prozent) sowie Garten- und Campingmöbeln (−8,6 Prozent) purzelten die Preise deutlich.