Die "Light + Building"-Messe findet alle zwei Jahre in Frankfurt statt. Das Sauerland mit zahlreichen Lampenherstellern ist dort traditionell stark vertreten. Die heimischen Unternehmen ziehen ein positives Fazit.
Jörn Lindert, Bereichsleiter Marketing bei der Schalksmühler Firma Spelsberg, zeigt sich mit der Messe zufrieden. Die Light + Building ist "für die ganze Elektrobranche sehr gut verlaufen. Wir konnten auf unserem 528 qm großen Messestand einen Besucherrekord verzeichnen", erklärt er auf LokalDirekt-Anfrage. Auch Gira aus Radevormwald verzeichnet "rund 40.000 Besuche auf seinem Stand bei der Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik in Frankfurt am Main", heißt es von dem Unternehmen.
Gira im Gespräch mit Innenminister
Besonders freute sich Gira über prominenten Besuch am Messestand. Im Austausch mit dem Innenminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Christian Pegel, und Olaf von Müller, Vizepräsident des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke, sprachen Gira-Mitarbeiter über Digitalisierung und die Zukunft des Bauens. Torben Bayer, Leiter des Bereichs "Marke, Marketing und digitale Geschäftsmodelle", freut sich: Die Mitarbeiter "nehmen starken Rückenwind von der Messe mit."
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Die zwei Schwesterunternehmen on Lichttechnik GmbH und HEP GmbH aus Schalksmühle stellten gemeinsam auf der weltweit führenden Fachmesse für Licht- und Gebäudetechnik, der Light + Building 2026, aus. Die Unternehmen nutzen diese internationale Plattform, um ihre neuesten Entwicklungen in den Bereichen intelligente Beleuchtungssysteme, Treibertechnologie und moderne Leuchtenlösungen zu präsentieren", erklärt Marco Kurzweil, der Vertriebsleiter der HEP. Auch er bewertet "die Stimmung am Stand während der gesamten Messe sehr positiv. Beide Unternehmen verzeichnen eine hohe Besucherzahl und großes Interesse".
Insgesamt waren 14 heimische Unternehmen auf der Messe vertreten, ein Gros davon aus Schalksmühle und Lüdenscheid. Zu den größten Lüdenscheider Unternehmen auf der Messe zählte Busch-Jaeger. Dr. Frederic Nimmermann, Leiter Marketing & Kommunikation bei Busch-Jaeger, machte deutlich, dass die Elektroindustrie dabei eine Schlüsselrolle spielt: „Elektrifizierung ist der Schlüssel für effiziente und zukunftssichere Gebäude und das bedeutendste Wachstumsfeld unserer Branche. Die technologischen Hausaufgaben sind gemacht, jetzt muss die Skalierung in der Breite folgen.“
Influencer als Werbeträger
Auch Burkard Kaiser sieht in der Gebäudewende vor allem langfristige Chancen: „Es ist entscheidend, dass wir Handwerk und Industrie noch enger miteinander verzahnen. Nur diese konsequente Partnerschaft schafft die Hebel, um Bau- und Elektrowelt nachhaltig nach vorne zu bringen.“ Neben Produktinnovationen setzte Kaiser auch auf moderne Formen der Messekommunikation: Influencer begleiteten den Messeauftritt und gaben Einblicke in die Kaiser-Produktwelten sowie deren Einsatzmöglichkeiten auf der Baustelle. "Die Light + Building 2026 unterstrich damit erneut ihre Bedeutung als zentrale Plattform für Innovation, Austausch und Zukunftsthemen der Elektro- und Gebäudetechnik – auch für die Industrieregion Südwestfalen", zog Kaiser nach Ende der Messe ein positives Fazit.
"Lüdenscheider Runde" stärkt die Region
Burkard Kaiser und Dr. Frederic Nimmermann haben, zusammen mit anderen Vertretern aus der Region, an der "Lüdenscheider Runde" auf der Messe teilgenommen. Gemeinsam mit Landrat Ralf Schwarzkopf ging es nicht nur um die Produkte, sondern auch um die Vernetzung der einzelnen Unternehmen der Region. Landrat Schwarzkopf zeigte sich offen für neue Ansätze in der Nachwuchsgewinnung. Er regte gemeinsame Initiativen an und bot den Unternehmern verstärkte Unterstützung durch die Kreisverwaltung an.











