Am Burgberg in Altena werden in den kommenden Wochen Sicherungsanlagen überprüft. Dabei kann es rund um die Burg zeitweise zu Lärm und Staub kommen.
Rund um die Burg Altena können in den kommenden Wochen vereinzelt Motorsägen und andere Arbeitsgeräte zu hören sein. Zwischen Montag, 29. Juni, und Freitag, 10. Juli, führen die Firma Salmen und das Ingenieurbüro Ahlenberg eine turnusmäßige Bauwerksprüfung am Burgberg durch. Das teilt der Märkische Kreis mit.
Kontrolle nach festen Vorgaben
Die Prüfung erfolgt nach den Vorgaben der DIN 1076. Sie dient der langfristigen Sicherheit der Hangsicherungs- und Felsfangsysteme. Die Anlagen schützen Wege, Straßen und Gebäude am Fuß des Burgbergs vor möglichen Steinschlägen. Damit sie diese Schutzfunktion dauerhaft erfüllen können, müssen sie regelmäßig kontrolliert werden.
Denkmalschutz wird berücksichtigt
Eine besondere Herausforderung ist der Denkmalschutz: Die Burg Altena und ihr Umfeld stehen unter Schutz. Um den historischen Gesamteindruck der Anlage und des bewachsenen Hangs zu erhalten, werden nur die Bereiche freigeschnitten, die für die technische Prüfung zwingend sichtbar sein müssen. Dazu gehören unter anderem Rückverspannungen der Fangschürzen, Verbindungsstellen in den Sicherungsnetzen und Verankerungen der Fangzäune.
Der überwiegende Teil der Vegetation bleibt erhalten, auch dort, wo Pflanzen die Schutznetze inzwischen überwachsen haben. Das bei den Arbeiten anfallende Schnittgut wird gesichert im Hang gelassen und nicht abtransportiert.
Anlieger werden informiert
Der Märkische Kreis weist darauf hin, dass während der Arbeiten zeitweise Lärm und Staub entstehen können. Die unmittelbar betroffenen Anlieger im Burgweg werden rechtzeitig über die Maßnahmen informiert.







