Nur noch wenige Stunden, dann geht’s los. Bis dahin ist im Nattenbergstadion zwar noch einiges zu tun – dennoch hat der Bautz eine Ausnahme gemacht und LokalDirekt einen exklusiven Blick hinter die Kulissen werfen lassen.
„Ich bin gleich bei euch“, ruft Philipp Nieland vom Lüdenscheider Stadtmarketing und deutet entschuldigend auf das Handy, das er an sein Ohr hält. Zeit genug also für einen Rundgang durchs Nattenbergstadion.

Hier ist das Gewusel groß: Gabelstapler fahren quer durch das Stadion, Getränkekisten werden an ihren Platz verfrachtet, Scheinwerfer geschleppt und die Bühnen aufgebaut. Trotzdem ist die gute Laune spürbar: Während jeder Handgriff der Helfer sitzt, wird untereinander viel gescherzt und gelacht.

Mehrere hundert Mitarbeiter, so erklärt Philipp Nieland wenig später im Gespräch mit LokalDirekt, sind mit dem Auf- und Abbau und über das ganze Wochenende im Stadion beschäftigt. Kein Wunder. Immerhin gilt es nicht nur insgesamt fünf Bühnen aufzubauen, sondern auch das ganze Drumherum vorzubereiten: Essens- und Getränkestände, Sanitäreinrichtungen, Wellenbrecher.
Der Aufbau selbst sei dieses Jahr etwas schwieriger gewesen als im Vorjahr: „Der Regen der letzten Wochen und das Unwetter am Dienstag haben dem Untergrund ganz schön zugesetzt. An dieser Stelle kann ich nur allen Gewerken danken, die sofort reagiert und das Gelände gerettet haben.“

Insgesamt zeigt sich Philipp Nieland zufrieden mit dem Stand der Dinge im Stadion: „Wir liegen sehr gut in der Zeit, ziehen alle an einem Strang, haben aus Fehlern der Vergangenheit gelernt.“ Bereits seit zwei Wochen laufe der Aufbau aktiv – mit mehr Mitarbeitern als im Vorjahr, wie er betont.
Erwartet werden sowohl am Freitag als auch am Samstag übrigens rund 10.000 Besucher – und rund 200 davon werden ihr Nachtlager auf dem Campingplatz aufschlagen. „Wir verstehen uns natürlich ganz klar als regionales Festival. Trotzdem freuen wir uns besonders über diejenigen, die einen weiten Weg – und dann auch noch ausgerechnet nach Lüdenscheid – auf sich nehmen.“

Auf die Frage, auf welchen Act Philipp Nieland – der übrigens hauptverantwortlich für das Booking war – sich denn selbst besonders freue, muss er nicht lange überlegen: „Sehr sicher bin ich vor der Bühne bei 102 Boyz, Ski Aggu, Team Rhythmusgymnastik, den Beatsteaks, Querbeat, Lea, Bosse, Dirty Döring und Clawfinger zu finden.“

Und was gibt’s noch zu berichten? Ach ja: Auf die Frage, wie viel Bier denn bestellt worden sei, hebt Philipp Nieland grinsend die Schultern und antwortet: „Genug.“
Tickets gibt es übrigens auch noch – ab Freitag dann allerdings nur noch zum Tagespreis.
Impressionen aus dem Nattenbergstadion in unserer Fotogalerie:















































