Weihbischof Ludger Schepers führt zurzeit eine Visitation in der Pfarrei St. Laurentius Plettenberg/Herscheid durch. Visitationen finden in der Pfarrgemeinde alle fünf Jahre durch den Bischof des Bistums oder durch einen Weihbischof statt. Bei dem Besuch geht es um Finanzen und Verwaltung der Pfarrgemeinde, um die persönliche Begegnung mit den Seelsorgern sowie den Haupt- und Ehrenamtlichen, aber auch mit kommunalen Aufgabenträgern.
In Herscheid schaute sich Weihbischof Schepers zusammen mit seinem Referenten Hieronymus Messing und dem Pfarrbeauftragten Thomas Bartz u. a. die Grundschule und das Bildungszentrum Rahlenberg an. Im Gespräch mit Bürgermeister Schmalenbach zeigte sich Schepers beindruckt. „Das neue Bildungszentrum ist ein Punkt, der für Herscheid spricht“, stellte er fest.
Schepers war zuletzt vor zehn Jahren zu Besuch in Herscheid. Uwe Schmalenbach zeigte in einer Präsentation, was sich seitdem in der Ebbegemeinde getan hat. Darüber hinaus nannte er die schwerwiegendsten Zukunftsherausforderungen: Finanzierung der Kindertageseinrichtungen, Ausbau der Pflege- und Tagespflegeplätze, Bewältigung der defizitären Haushaltslage der Kommune.
Ein Thema, das dem Weihbischof während seiner Visitation hier immer wieder begegnet, ist natürlich die Brückenlücke auf der A 45. „Mitarbeiterinnen des Caritas-Altenheims in Lüdenscheid bitten darum, ins Caritas-Altenheim St. Josef in Eiringhausen zu wechseln, weil die Verkehrssituation für sie als Pendlerinnen aus Plettenberg sehr aufreibend ist“, berichtete Schepers.









